16.11.99 - Für die 47. Ausgabe der Zürcher Sixdays vom 29. November bis 5. Dezember
hat Rennleiter Urs Freuler ein attraktives Fahrerfeld mit 17 Paaren
verpflichtet. Die Schweizer Publikumslieblinge Bruno Risi und Kurt Betschart
werden es nicht leicht haben, wenn sie zur Titelverteidigung antreten,
denn Teams wie Andreas Kappes/Jimmi Madsen, Matthew Gilmore/Scott McGrory oder
Silvio Martinello/Marco Villa dürften um den Sieg ein Wörtchen mitreden wollen.
Die beiden 31-jährigen Sixdays-Routiniers Risi/Betschart, die bereits fünf Mal
im Hallenstadion gewannen, stehen an der Spitze des 34-köpfigen Profifeldes.
Neben dem belgisch-australischen Duo Gilmore/McGrory, die in anderer Besetzung
in Dortmund und München bereits einiges zeigten, wird auch
das italienische Paar mit dem 36 Jahre alten "professore" Silvio Martinello
und Marco Villa, die zusammen schon 13 Mal bei Sixdays ganz vorne lagen,
um den Gesamtsieg mitfahren.
Der Kölner Andy Kappes, der in München vor wenigen Tagen seinen 20.
Sixdays-Sieg holte, bekam von den Züricher Organisatoren mit
dem Dänen Jimmi Madsen, der in Dortmund an der Seite von Andreas Beikirch
brillierte, einen sehr konkurrenzfähigen Partner an die Seite.
Rennleiter Urs Freuler, selbst mehrmaliger Bahn-Weltmeister und
Sechstagestar der achtziger Jahre, blieb in diesem Jahr beim
bewährten Konzept. Eine Änderung im Programm gibt es:
Der Versuch, den traditionellen Autosprint in einer sechsteiligen Serie
während der ganzen Woche auszutragen, wurde wieder aufgegeben.
Stattdessen wird die beliebte Wertung wieder an einem Abend ausgetragen.
Die 100-km-, die 100-Minuten- sowie die
Handicap-Americaine bilden im Rennen der Profis neben dem grossen Finale am frühen
Sonntag Morgen (5. Dezember) die Highlights. Im Rahmenprogramm
finden neben dem Sprinterturnier, bei dem der Chemnitzer Keirin-Weltmeister
Jens Fiedler Favorit ist, weiterhin Steher- und Amateur-Sixdays statt.
Wie auch im Vorjahr werden die Schweizer Strassenprofis in einem
Show-Wettkampf für Stimmung im Hallenrund sorgen. Oscar Camenzind, Alex Zülle, Roland und Armin Meier,
Markus und Beat Zberg, Rolf Järmann, Niki Aebersold und Pascal Richard
treten von Dienstag bis Freitag zu einem mehrteiligen Derny-Rennen an.