Ein Telekom-Profi "down under"
"Irre Geschichte" um "Wese", Sena und Känguruh
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21.12.00 (rsn) - Telekom-Profi Steffen Wesemann
ist seit einigen Tagen in Süd-Australien, wo er
im Januar bei der "Tour Down Under" sein Saisondebüt geben wird.
Ein Vorfall sorgte jetzt für Schlagzeilen in der
Boulevard-Presse. Der Kölner Express berichtet am Donnerstag von einer
"irren Geschichte", die sich in einem Zoo von Adelaide ereignete.
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Wie der Express schreibt,
"schnappte sich plötzlich ein Känguruh (Wesemanns Tochter, die) kleine Sena (16
Monate)", als sich der Magdeburger im Wildlife Park in Adelaide
mit seiner Familie entspannen wollte. "Der Känguruh-Mutter
hat unsere Tochter wohl gut gefallen. Ich
habe sie ihr aber gleich wieder entrissen.
Zum Glück war sie noch nicht im Beutel
verschwunden", sagte Wesemann zu dem spektakulären Geschehen.
Wenn es der 29-Jährige weiterhin schafft, seine
Familie vom australischen Wildgetier fernzuhalten, wird
er am 16. Januar mit seinen Telekom-Teamkollegen
Robert Bartko, Roberto Sgambelluri, Ralf Grabsch, Stephan Schreck, Danilo Hondo,
Gerhard Trampusch und Kai Hundertmarck bei der "Tour Down Under" (UCI-Kat. 2.3)
antreten.
Im vergangenen Jahr gelang Wesemann bei der Rundfahrt
in Australien ein ausgezeichneter Einstand. "Wese" gewann
eine Etappe, verpasste den Gesamtsieg als Gesamtdritter
nur ganz knapp. In der Folge fuhr Wesemann in Europa eine sehr gute
Frühjahrssaison 2000, in der er beim Omloop Het Volk
im Februar den Sieg nur knapp verpasste, dann für den späteren
Weltcupsieger Erik Zabel ackerte und schließlich
selbst Rund um Köln gewann. Bei
der Tour de France hatte Wesemann Pech. Nach einem Sturz
musste der mit einer Eidgenossin verheiratete Wahlschweizer
aufgeben und seine Saison früh beenden.
Erik Zabel, zu Beginn der letzten Saison selbst "down under",
verzichtete diesmal auf den Trip ans andere Ende der Welt.
Er hatte sich Anfang 2000 nur mühselig auf den Klimawechsel
vom Sommer der Südhemisphäre auf den ausklingenden Winter
der Nordhalbkugel einstellen können und zog diesmal ebenso
wie Jan Ullrich Südafrika und
danach Mallorca als Trainingsrevier vor. (kv)
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