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Offizielle Präsentation am Dienstag
Vuelta 2003 auch ohne Anglirú Sache für Kletterer


Foto: Roth
13.12.02 (rsn) - Am kommenden Diens- tag wird in Madrid feierlich die nächste Spanien-Rundfahrt vorgestellt. Die Organisatoren von Unipublic, das zum 25.Mal das Rennen ausrichtet, luden aus Anlaß dieses Jubiläums alle Vuelta-
sieger der letzten 25 Jahre ein und mit Ausnahme von Jalabert und Jan Ullrich werden auch fast alle da sein. Es verspricht eine schöne Zeremonie zu werden, die Spannung ist aber eigentlich draußen, denn der grobe Verlauf des Rennens sickerte mal wieder vorzeitig durch.

Spanische Medien berichteten jetzt bereits über Einzelheiten der nächsten Spanien-Rundfahrt, die am 6.September 2003 in Gijon in Asturien beginnt mit einem Mannschafts-Zeitfahren über 30km. Von dort aus geht es weiter über Cangas (2.Etappe) Richtung Santander, Burgos und Saragossa.
Dann folgen offenbar bereits in der ersten Woche die ersten hohen Berge. In den Pyrenäen, die in diesem Jahr ganz ausgelassen worden waren, stehen drei Bergankünfte auf dem Programm, darunter eine in Androrra an einem Anstieg, der noch nie im Vuelta-Programm stand.

Nach der Kletteretappe in Andorra steht der erste Ruhetag auf dem Programm, bevor die Vuelta Richtung Süden führt. In Albacete in der Mancha soll das erste der zwei großen Zeitfahren ausgetragen werden.





Vuelta-Impressionen Fotos: Roth
Dann folgen schon wieder Berge: In Andalusien gibt es zwei schwere Bergankünfte u.a. in der Skistation Sierra Nevada. Über Granada und Cordoba verläßt die Vuelta Andalusien und nach einem zweiten Ruhetag folgt das Finale in und um Madrid. Die Entscheidung wird am vorletzten Tag bei einem Bergzeitfahren fallen. Der letzte Tag wird erstmals seit 1999 wieder ganz traditionell eine Flachetappe sein mit der Ankunft auf dem Madrider Pracht-Boulevard Castellana, wo die Sprinter am 28. September die letzte Etappe unter sich ausmachen werden.

Die 58. Ausgabe der Spanien-Rundfahrt verspricht eine Angelegenheit für Kletterer zu werden. Der asturische 22-Prozenter Anglirú wird zwar fehlen, doch fünf Bergankünfte und mythische Berge von Tourmalet bis Sierra Nevada und Pandera wird den Bergspezialisten reichlich Gelegenheit geben, den Rouleurs Zeit abzunehmen, zumal der zweite Kampf gegen die Uhr ein Bergzeitfahren sein wird.

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