58.Spanien-Rundfahrt
Ausgeglichene Vuelta mit Vorteilen für Kletterer
17.12.02 (rsn) - Die 58.Auflage der Spanien-Rundfahrt
(6.-28.September 2003) hat einen ausgeglichenen,
kompletten Kurs: Mit vier Zeitfahren und sechs Kletteretappen,
bei denen auch wieder die mythischen Pyrenäen-Riesen, die beim letzten Mal
ausgelassen wurden, zu bewältigen sind,
suchten die Organisatoren die Balance zwischen
Kletterern und Rouleurs.
Jahr zum 25.Mal die Spanien-Rundfahrt
ausrichtet, stellten wieder einen modernen
Parcours zusammen mit kurzen Etappen.
Das längste Teilstück ist das siebte
zwischen Huesca und Cauterets in Frankreich mit 190 Kilometern.
Insgesamt ist die Rundfahrt 2.925 km lang, zwei Ruhe- und Transfertage
sind über die drei Wochen verteilt.
Das Rennen beginnt
am 6.September in Gijon mit einem Mannschaftszeitfahren,
das bereits am allerersten Tag einige
Abstände im Gesamtklassement schaffen wird.
Nach Flachetappen in Kantabrien und Asturien
folgt am sechsten Tag in Saragossa
das erste Zeitfahren über 40km.
Am Ende der ersten Woche geht es in die
Pyrenäen, wo vier Kletteretappen auf
dem Programm stehen.
Die Königsetappe wird die achte Etappe
sein zwischen Cauterets und Pla de Beret
mit den Anstiegen von Aspin, Peyresourde,
Portillon und schließlich der Bergankunft
in Pla de Beret. Ohne Verschnaufpause
geht es am nächsten Tag
mit einer schweren Kletteretappe
mit der Bergankunft am Envalira (2.410 m)
in Andorra weiter.
Das zweite Zeitfahren über 53km
in Albacete (13.Etappe) läutet die
entscheidende Phase der Vuelta ein.
Bei der 15. und 16.Etappe stehen
an Pandera und Sierra Nevada in Andalusien
nochmal mächtige Kletteraufgaben an.
Nach einer Übergangsetappe zwischen
Granada und Cordoba und einem
Transfer Richtung Madrid folgt
das Finale mit vier Etappen
in und um die spanische Hauptstadt.
Am vorletzten Tag wird
die letzte Entscheidung fallen
beim Bergzeitfahren über 12km
bevor die Vuelta dann mit der traditionellen
"Ehrenrunde" auf der Castellana
in Madrid zu Ende geht.
"Das wird ein hartes Rennen.
Ich bin froh, dass ich schon
meinen Rücktritt erklärt habe",
lachte Melchior Mauri, der
Spanien-Rundfahrt-Sieger von 1991,
der im Herbst seine Karriere beendete.
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