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Vuelta 2001: Präsentation in Madrid
"Einzelzeitfahren, Berge und viel Wind"
Die 56. Ausgabe der Spanien-Rundfahrt ähnelt der von diesem Jahr

12.12.00 (rsn) - Die 56. Ausgabe der Spanien- Rundfahrt, die am Dienstag von den Organisatoren offiziell vorgestellt wurde, findet vom 8. bis 30. September 2001 statt, beginnt mit einem Zeitfahren in Salamanca und endet auch mit einem Rennen gegen die Uhr in Madrid. Der Parcours, der dem der diesjährigen Rundfahrt ähnelt, ist insgesamt 2.986km lang,
umfasst zwei Ruhetage, 21 Etappen, darunter drei Zeitfahren, ein Bergzeitfahren und sechs Bergankünfte. "Zeitfahren, Berge und der Wind", fasste Enrique Franco, Präsident der Vuelta-Organisation Unipublic, die Chrakteristika der Vuelta 2001 kurz und treffend zusammen.

Auf dem Weg von Salamanca nach Madrid wird das Peloton die Berge
Hintergrund
  • Vuelta 2001: Die 21 Etappen
    Vuelta a Espana: Übersicht
  • Asturiens, die Pyrenäen, Katalonien und Valencia durchqueren, während das südspanische Andalusien hingegen diesmal ausgespart wurde. Bei der 11. Etappe am 19. September macht die Vuelta einen kurzen Abstecher nach Frankreich nach Font-Romeu in den Pyrenäen. Wie in diesem Jahr hat die Spanien-Rundfahrt zumeist kurze Etappen zwischen 130 und 170 Kilometer Länge, wobei sich die Kletterspezialisten am meisten über das Profil freuen dürften.

    Am fünften Tag wird die erste schwere Bergprüfung auf dem Programm stehen mit der Ehrenkategorie- Bergankunft am Lagos de Covadonga, wo die Vuelta schon oft Station machte. In den Pyrenäen werden zwei Etappen ausgetragen und ein großartiger Kampf der Kletterer ist vorprogrammiert. Der 11. Tagesabschnitt zwischen Alp und Pal in Andorra weist ein eindrucksvolles Profil auf mit drei Bergen der zweiten Kategorie, drei Bergen der ersten Kategorie und einer Bergankunft der Ehrenkategorie. Am Tag danach folgt bei der 12. Etappe ein Zeitfahren, doch auf dem 18km langen, schweren Teilstück hinauf in die Skistation Ordino-Arcalis in Andorra werden sich die reinen Rouleurs gar nicht wohl fühlen...

    Der längste Tagesabschnitt ist die 15. Etappe mit 211km zwischen Valencia und der neu ins Programm kommenden Bergankunft in Alto de Aitana (Ehrenkategorie). Hier werden die Kletterer zum letzten Mal die Chance haben, den Zeitfahrern vor dem finalen Kampf gegen die Uhr über 38km in Madrid wertvolle Minuten abzunehmen.

    56. Vuelta a España 08.-30.09.2001

    • 21 Etappen; 9 Flach- etappen, 6 Bergankünfte (Lagos, La Demanda, La Molina, Pal, Arcalís, Aitana, Abantos), 4 Zeitfahren (darunter ein Bergzeitfahren)
    • Länge: 2.986km
    • Bergwertungen: Insgesamt 24; drei mal Ehrenkategorie (Lagos, Pal, Aitana), zehn Mal 1. Kat., acht Mal 2. Kat., drei Mal 3. Kat.
    • Peloton: 20 Teams mit 9 Fahrern
    • Transfers: Ca. 650 km, darunter zwei lange Transfers Saragossa- Sabadell (300 km) und Vinaroz-Valencia (160 km).
    • Prämien: Gesamt 125 Mio Peseten (ca. 600.000 Euro), der Gesamtsieger bekommt 25 Mio. Peseten (ca. 120.000 Euro).
    • Höchster Punkt: Alto de Envalira/Andorra (2.410 Meter), 11. Etappe

    "Das Layout ist ähnlich wie in diesem Jahr mit dem Unterschied des Bergzeitfahrens in Arcalis. Und das ist genial für mich", freute sich Vuelta-Titelverteidiger Roberto Heras, der in der nächsten Saison in den Farben von US Postal fahren wird. "Es ist ein sehr schöner Kurs mit schönen Anstiegen - er gefällt mir sehr. Die Zeitfahrer haben ihre Chance, aber wir Kletterer auch."

    Heras weiter: "Ich werde wieder da sein und bei der Vuelta Teamleader sein. Ich will versuchen, wieder zu gewinnen." Und wen hält er für die gefährlichsten Gegner? Heras: "Man wird sehen, wer in hundertprozentiger Form antritt. Von den Spaniern werden es dieselben sein wie immer: Angel Casero (der Vorjahreszweite), Joseba Beloki, José-Maria Jimenez, Oscar Sevilla, Abraham Olano..." Auch der ehemalige Weltmeister Oscar Freire, ein Sprinter, der nicht um den Gesamtsieg fahren wird, rechnet mit einem Kletterer-Sieg: "Es gibt mehr Zeitfahren, aber der Sieger wird vermutlich kein Rouleur sein." Es sei denn, der Wind verweht wieder einmal die Chancen der Bergflöhe...

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