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Vuelta a España 2000
Von Malaga nach Madrid - Anglirú kommt wieder Rundkurse und Berge, Zeitfahren ganz am Schluß
20.12.99 - Die Vuelta a España, deren 55. Ausgabe am Montag in Madrid vorgestellt wurde,
beginnt wegen der Olympischen Spiele im nächsten Jahr bereits eine Woche
früher als sonst am 26. August 2000. Los geht es mit einem 12km langen Zeitfahren
im andalusischen Malaga und die Rundfahrt geht drei Wochen später in Madrid auch mit
einem Rennen gegen die Uhr zu Ende. Doch die Zeitfahrspezialisten sollten sich nicht zu früh
freuen: Die mit insgesamt 2.933 Kilometern relativ kurze Vuelta 2000 wird wie in diesem Jahr wieder eine bergige Angelegenheit.
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Höhepunkt für die Kletterer
verspricht der fürchterliche Anstieg des Anglirú zu werden, der am 12. September,
genau ein Jahr nachdem er erstmals im Programm stand, zu bewältigen sein wird.
Der nordasturische Berg mit seinen Rampen von bis zu 23,6 Prozent bildet das Ziel der 166km langen
16. Etappe, die in Gijon gestartet wird. Der 1.570 Meter hohe Ehrenkategorie- Berg Anglirú
war in diesem Jahr für die
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Spätsommer in Spanien: Die Vuelta gehört selbstverständlich dazu
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Fahrer zu der "Hölle" geworden,
die zuvor in den Schlagzeilen angekündigt worden war. "Die letzten fünf Kilometer
des Anglirú sind der härteste Anstieg, die ich ich in elf Jahren Radsport
je gefahren bin", beschrieb der Kölner Sprintspezialist Marcel Wüst (Festina)
seine Anglirú-Erfahrung.
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Die Vuelta 2000 wird erstmals wieder seit 1993 mit einem Einzelzeitfahren zu Ende gehen.
Somit wird erst am allerletzten Tag die enfgültige Entscheidung fallen über
die Plazierungen im Gesamtklassement, die sonst übliche "Ehrenrunde" am
Schlußtag entfällt. 36km lang wird das abschließende Zeitfahren durch die Straßen von
Madrid am Sonntag, 17. September sein.
Der Start der Milleniums-Vuelta erfolgt mit einem 12km-Auftaktzeitfahren im südspanischen Malaga an der Costa
del Sol, wo im August Temperaturen von über 40ºC herrschen.
In der ersten Vuelta-Woche geht es acht Tage lang über weitgehend flaches Terrain
von Andalusien durch die La Mancha (Albacete) und
über Valencia nach Katalonien. Die 9. Etappe ist ein Zeitfahren über 38km in Barcelona,
wobei der schwere Anstieg des Olympischen Berges des Montjuic im Profil ist,
woran die Rouleurs wie Abraham Olano oder Jan Ullrich weniger Freude haben dürften.
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Vuelta a España 2000
In der Kürze liegt die Würze: Die Vuelta 2000
wird nur 2.933km lang sein, das sind fast 700 Kilometer weniger
als 1999 und beinahe 1.000 Kilometer (!) weniger als 1998. Auffallend auch: keine einzige Etappe ist länger als 200km.
Fünf Bergankünfte:
Xorret de Cati (5. Etappe) , Super-Molina (10.), Arcalis-Andorra (11.), Lagos de
Covadonga (14.), Anglirú (16.) und Alto de Abantos (20.).
Zeitfahren Bei der Vuelta 2000 gibt es drei Zeitfahren mit 86km Gesamtlänge.
Zum Vergleich: 1999 waren es 99km (2 Zeitfahren a 46km plus Prolog),
1998 waren es 78km (2 mal 39km), 1997 gab es 86 Zeitfahrkilometer (48km + 38km).
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Zur Mitte des Rennens erreicht das Peloton die Pyrenäen.
Die erste der beiden Pyrenäenetappen führt am
4. September von Sabadell nach Super Molina (175km).
Die zweite am Tag darauf von Alp zur Skistation Ordino Arcalis in Andorra
ist mit zwei Bergen der ersten Kategorie und der Bergankunft der Ehrenkategorie
eine der schwersten der insgesamt zehn Bergetappen, die bei der Vuelta 2000 auf dem Programm stehen.
Fünf Bergankünfte gibt es insgesamt bei der Spanien-Rundfahrt
des nächsten Jahres. Dem stehen acht Flachetappen und drei Zeitfahren
gegenüber.
Der frühe Vuelta-Termin, der gewählt wurde, um nicht den Olympischen Spielen 2000
in Sydney ins Gehege zu kommen, hat u.a. zur Folge, dass eine Reihe von Etappen
auf Rundstrecken ausgetragen werden, weil man den Ende August in Spanien
herrschenden Urlaubsrückreiseverkehr nicht allzu sehr stören will.
So werden etwa die 12. und 13. Etappe in Saragossa bzw. Santander beinahe
wie bei einem Kriterium ausgefahren. Eher ungewöhnlich ist auch,
dass es bei der 55. Vuelta zwei Ruhetage gibt, die am 6. und 8. September
praktisch unmittelbar aufeinander folgen, mit einer Etappe dazwischen.
Nach den Ruhetagen wird das Rennen in die entscheidende Phase gehen.
Der Anglirú wird hier natürlich im Mittelpunkt
des Interesses stehen, doch bereits zwei Tage vorher,
bei der traditionellen Ehrenkategorie- Bergankunft am See von Covadonga, wo
die Vuelta seit Jahren wegen der Proteste von Umweltschützern
nicht mehr Station gemacht hat, wird es eine spektaluläre Kletteretappe
geben. Auch die letzten vier Tage vor dem Zeitfahren in Madrid
haben es richtig in sich. Bei den Etappen auf
der Hochebene von Castilla y Leon stehen eine ganze Reihe von
schweren Bergen im Profil.

Das Podium der Vuelta 1999: v.l.n.r.: Igor de Galdeano, Jan Ullrich,
Roberto Heras.
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Jan Ullrich, der bereits angekündigt hat, dass seine Vuelta- Titelverteidigung
zu einem seiner Saisonziele gehört, wird viel arbeiten müssen, wenn
er wieder auf der Castellana in Madrid triumphieren will.
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s.a. Die Etappen der 55. Spanien-Rundfahrt
28.09.99 Vuelta 2000 mit Anglirú und vielen Neuerungen
Vuelta a España
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