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Tour de France |
80.Katalonien-Rundfahrt Jimenez kurz vor Tourstart mit Leistungsexplosion Jaksche und Totschnig stark - Dennoch kein Platz im Telekom-Touraufgebot
Jose-Maria Jimenz, Teamkollege des Schweizer Tour-Mitfavoriten
Alex Zülle, hatte am Vortag das weiße Leadertrikot
erobert mit dem Gewinn der der Königsetappe der 80. Ausgabe der "Volta".
Am Donnerstag ließ sich "El Chaba" den Gesamtsieg
nicht mehr streitig machen. Auf dem durchschnittlich sieben Prozent steilen
Parcours mit knapp 1.000 Höhenmetern fuhr der Spanier
die Bestzeit. Zweiter mit 13 Sekunden Rückstand wurde
der spanische Kelme-Fahrer Roberto Heras vor dem Italiener
Leonardo Piepoli (Banesto/+0:28).
Oscar Sevilla (Kelme) war mit zwei Sekündchen Rückstand auf Jimenez
in die Schlussetappe gegangen und rechnete sich natürlich noch Chancen auf
den Gesamtsieg aus. Der 23-Jährige gab alles und kam auf einen ausgezeichneten fünften Platz,
konnte aber Jose-Maria Jimenez, der bei allen Zwischenzeiten vorne lag, nicht gefährlich werden.
Telekom-Profi Jörg Jaksche, gleicher Jahrgang wie Sevilla, fuhr ebenfalls ein
mehr als ordentliches Rennen. Der Ansbacher war Zehntschnellster
mit einem Rückstand von 1:14 Minuten auf Jimenez.
Acht Sekunden schneller als Jaksche war sein österreichischer Teamkollege
Georg Totschnig, der etwa die gleiche Zeit fuhr wie der Tourdritte
des letzten Jahres, Fernando Escartin (Kelme).
Mit ihrer ausgezeichnteten Form werden jedoch weder Totschnig noch Jaksche
in den kommenden Wochen viel anfangen können. Die Telekom-Teamleitung
berücksichtigte beide nicht bei den Tournominierungen.
Jose-Maria Jimmenez hingegen wird - zur Freude seine zahlreichen
leidenschaftlichen Fans in Spanien - bei der Tour de France
in gut einer Woche dabei sein. Mit dem Gesamtsieg in Katalonien
(vor Sevilla und Pipoli) im Rücken geht
der Banesto-Profi, im letzten Fünfter bei der Vuelta, mit viel Selbstvertrauen nach Frankreich.
"Ich hoffe, dieses Jahr wird es meine Tour", sagte Jimenez am Donnerstag.
Ergebnisse: Katalonien-Rundfahrt |