01.12.99 - Wie der internationale Radsportverband UCI am Mittwoch
mitteilte, ist man mit den Ergebnissen der medizinischen Untersuchungen,
die Anfang des Jahres 1999 im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Doping
eingeführt wurden, zufrieden.
"Abgesehen davon, dass bei bestimmten Rennfahrern hohe Ferritin-Blutwerte, die mit der Zugabe von Eisen zusammenhängen,
vorlagen, kann man sagen, dass die Werte, die im Rahmen der
medizinischen Untersuchungen, die die UCI zu Beginn des Jahres eingeführt hat,
keine besorgniserregenden Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen bei
den Fahrern zeigen", teilte die UCI mit.
Professor Patrice Mangin vom gerichtsmedizinischen Institut der
Universität Lausanne hatte die Ergebnisse seiner Langzeituntersuchung
den Mitgliedern der Anti-Dopingkommission am Dienstag vorgelegt.
Die Anti-Dopingkommission wird im kommenden Jahr über
ein Budget von rund vier Millionen Euro verfügen,
wobei die UCI etwa ein Viertel davon aufbringt, der Rest insbesondere von
den nationalen Verbänden und den Sportgruppen, die jährlich
mehrere tausend D-Mark speziell für Dopingkontrollen an die UCI zahlen
müssen. Unter der Ägide der UCI-Anti-Dopingkommission werden
bei internationalen Rennen jährlich mehr als 5.400 Dopingtests durchgeführt, wodurch Kosten
von über 1,7 Millionen DM entstehen. Hinzu kommen 7.000 Dopingkontrollen
bei nationalen Rennen.