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Tournotizen: Von Buchmachern, Luxushotels, Kameraspionen und Windhunden

Insel-Wetter: Der Wetterbericht für das Tour-Start-Wochenende in Irland verheißt nichts Gutes: Samstag: Nieselregen, max. 17º C, Sonntag: Regen, 17º C, Montag: Wolkig, 16º C.


Sicherheit wird großgeschrieben: Über die Hälfte aller 11.000 Polizisten der Republik Irland sind im Tour-Einsatz. Die irische Polizei ("Garda Siochana") setzt 6000 Beamten ein. Weitere 2000 Zivil-Helfer kommen hinzu.


Nobelherberge: Das Telekom-Team ist in Irland gut untergebracht. Die Mannschaft residiert im "Royal Marine Hotel", 15km von Dublin entfernt.


WM-Effekt? Die Pressestelle der Telekom hatte Mühe, ihre Presseeinladungen (incl. Flug und Hotel) loszuwerden...


Kameraspione Die Rennkommissare auf den Motorrädern sind in diesem Jahr bestückt mit Video-Kameras, um etwaige Regel-Verstöße festzuhalten und hinterher Beweismaterial zu haben.


Taktik-Änderung Telekom-Topsprinter Erik Zabel muß nach dem Wechsel Lombardi/Frattini (RADSPORT-NEWS.COM berichtete) seine Taktik für die Massensprints ändern. Zabel: "Wie bisher kann Rolf Aldag anfahren, dann Christian (Henn) übernehmen und ich hoffentlich vollenden."


Wettquoten: Für die Londoner Buchmacher ist die Tour schon entschieden. Bei einem Sieg von Ullrich gibts kaum mehr als den Einsatz zurück. Bei einem Sieg von Virenque gäbe es das 8fache zurück. Weitere Quoten: Marco Pantani 9:1, Bjarne Riis 10:1, Abraham Olano 10:1.


In der irischen Presse spielte die Tour bisher noch keine große Rolle. In den Sportseiten wird die Tour neben Windhundrennen erwähnt. Einen Sonderteil gab es bis jetzt nur in der Irish Times, die Seite 1 erreichte die Tour de France bisher nur einmal im Irish Independent; da ging es um die Streikdrohung von Eisenbahnschaffnern...


Ein Italiener in Dublin: Während die elektronischen Anzeigetafeln in Dublin ("Welcome to the Tour de France") eher unscheinbar und beiläufig wirken, hat der Besitzer des italienischen Restaurants Romano's ein riesiges Transparent vor seinem Haus aufgehängt, um das größte Radsportereignis der Welt zu begrüßen.








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