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Tour de France |
64.Tour de Suisse Ullrich verlor Goldenes Trikot an Oscar Camenzind Camenzind: "Gesamtsieg wird schwer" / Ullrich mit Tour-Test "sehr zufrieden"
Ullrich, der drei Tage lang Spitzenreiter war, rutschte auf dieser
harten Etappe mit zwei Bergwertungen der Kategorie eins auf den
vierten Platz ab. Er hat nun 1:41 Minuten Rückstand auf Camenzind,
der genau wie Dario Frigo (14 Sekunden zurück) und Wladimir Belli
«Ich bin sehr zufrieden, hatte das Spitzentrikot drei Tage. Auch
heute bin ich gut über die Berge gekommen und habe nicht zu viel Zeit
verloren. Diese Rundfahrt ist ein guter Test für die Tour. Ein
bisschen muss ich noch an mir arbeiten, aber bis zum Tour-Start ist
ja auch noch etwas Zeit», sagte Ullrich.
Auf dieser Etappe mit zahlreichen Ausreißversuchen konnte die
Telekom-Mannschaft das Feld nur bis zum letzten Pass kontrollieren.
Als letzter Telekom-Fahrer war Alberto Elli aus einer vier Fahrer
starken Spitzengruppe zurückgefallen. Tadej Valjavec (Slowenien)
hatte den Pass im Solo passiert und sah schon wie der Sieger aus. Auf
der zehn Kilometer langen Abfahrt ins Ziel schloss zunächst noch
Michele Bartoli zu ihm auf. Das Duo konnten seinen Vorsprung aber
nicht behaupten, so dass am Ende zehn Fahrer um den Etappensieg
kämpften.
«Nachdem ich am Vortag bei großer Hitze einen rabenschwarzen Tag
hatte, habe ich heute am letzten Pass alles riskiert. Der
Rundfahrtsieg wird schwer, denn es es wird nie ruhig gefahren»,
meinte Ex-Weltmeister Camenzind, der 1997 Zweiter bei der Tour de Suisse
wurde, Fünfter im Vorjahr. Gefährlich können dem
in seiner Heimat sehr populären "Ösi" eigentlich nur noch zwei
Fahrer, die beiden "Fassa"-Profis Belli und Frigo.
"Ich bin noch sehr vorsichtig im Hinblick auf den morgigen Schlussanstieg nach Arosa",
sagte der neue Träger des Goldtrikots. "Letztes Jahr fiel
da die Entscheidung und ich hatte einen schlechten Tag."
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