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Tour de France |
87.Tour de France - Interview mit Jaan Kirsipuu "Ohne Cipollini wird es noch schwerer"
Die Etappen der ersten Tourwoche, ist das so etwas wie eine
Weltmeisterschaft der Sprinter?
Kirsipuu: "Ja, das stimmt, so sehe ich es in der Tat.
Die meisten Spezialisten sind hier. Jeder will unbedingt gewinnen.
Die Sprints finden auf höchstem Niveau statt.
Aber man muss natürlich sehen, dass eine Weltmeisterschaft
doch etwas anderes ist."
Cipollini isr nicht da. Was ändert sich dadurch?
Kirsipuu: "Es wird ein Team weniger geben, dass
im Finale auf eine Sprintankunft hinarbeitet. Es wird
sicherlich nicht leichter dadurch, eher sogar schwerer, denn Saeco
hat immer sehr viel gearbeitet im Finish. Der Rest von uns muss
jetzt mehr Verantwortung übernehmen."
Der "Prolog" ist in diesem Jahr die erste Etappe und 16km lang.
Nicht ideal für einen Sprinter, oder?
Kirsipuu: "Es wird dadurch fast unmöglich für uns Sprinter,
das Gelbe Trikot mal zu tragen. 16km, das ist schon ganz schön lang,
ein richtiges Zeitfahren ist das, kein Prolog. Ein Mann
wie O'Grady kann das Gelbe holen in der ersten Woche, wenn er
ein super Zeitfahren hinlegt. Aber sonst..."
Was sind Ihre Ziele?
Kirsipuu: "Bevor ich anfange an irgendwelche Trikots
zu denken, schaue ich auf Etappensiege. Mir ist klar,
dass Zabel im letzten Jahr nur einen Aussetzer hatte (als
er in den Sprints schwach fuhr, die Red.) Zabel ist
der Mann, den es zu schlagen gilt, sei es in den Etappen oder
beim Grünen Trikot. Für mich wird es darum gehen, gut
über die Berge zu kommen. Mein Traum, mal auf den Champs Elysées
zu gewinnen, steht jetzt noch nicht auf dem Plan."
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