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Tour de France |
87.Tour de France Armstrong "etwas weniger nervös als letztes Jahr" Amerikaner wehrt sich gegen Kritik der französischen Presse: "Ça suffit!"
Ein Reporter fragte Armstrong, was dran sei an einem Zeitungsbericht,
wonach er Interviews nur noch gegen Bezahlung gebe. "Das ist
absurd und lächerlich", erwiderte der Radstar aus Übersee.
"Ich muss betonen, dass meine Presseinterviews immer kostenlos waren
und sein werden.
Zornig zeigte sich der Toursieger, weil in der Presse
zum Teil seine Klasse "angezweifelt" werde. "Warum ein Champion,
der seine Klasse seit seinen Anfägen bewiesen hat, solche
Lästerer (detractors) hat, weiß ich nicht.
Ich bin doch nicht neu im Radsport. Ich war Weltmeister 1993.
(Diese Attacken in der Presse) müssen mal aufhören.
Ça suffit!"
Armstrong sagte, er sei vor der am Samstag beginnenden Tour
"etwas weniger nervös als letztes Jahr" zur selben Zeit.
"Ich verlasse mich auf meine physische Form und auf mein Team",
so der US Postal-Kapitän. Wenn er in diesem Jahr seinen
Triumph nicht wiederholen könne,
Seine Motivation sei heute so stark wie eh und je,
so der 29-Jährige. Es sei nicht richtig, dass sich seine
Antriebskraft verringert habe. "Ich liebe, was ich tue.
Ich praktiziere diesen Sport nicht wegen des Geldes oder wegen des Ruhms. Das würde
ich nicht vermissen, wenn es nicht mehr da wäre.
Meine Motivation wäre nicht beeinträchtigt",
so der hochbezahlte "Nike"-Star. "Ich will immer noch beweisen. dass man
eine Krebserkrankung überwinden und in den Spitzensport zurückkommen kann."
Zu seinem jüngsten Absagen bei der Katalonien-Rundfahrt und dann
bei der Route du Sud sagte Armstrong, dass er nach seinem starken Rennen bei der Dauphiné,
"die härter war als letztes Jahr", eventuell zu früh vor der Tour in Topform gekommen wäre.
"Mit US Postal haben wir überhaupt noch keine Erfahrung mit
dem Mannschaftszeitfahren", erklärte Armstrong mit Blick auf
die vierte Etappe. "Aber mit Motorola vor fünf Jahren
war es genau das gleiche und wir haben ein sehr gutes Rennen gefahren."
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