Tour de France 2000
Organisatoren laden die ersten 17 Teams ein
07.12.99 - Die Société du Tour de France,
die die Frankreich-Rundfahrt organisiert, hat am Dienstag die Namen
der 17 Mannschaften bekanntgegeben, die vorab zur Teilnahme
an der Milleniums-Tour, die vom 1. bis 23. Juli stattfindet,
qualifiziert sind. Auch Team Telekom, die Mannschaft von Jan Ullrich,
ist unter den ersten 17 eingeladenen Mannschaften, zu denen Ende Mai noch drei
weitere Teams hinzukommen.
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Die Auswahlkritierien der Socitété sind anders als in so manchem Jahr zuvor
transparent und wurden von den Organisatoren bei der Präsentation
der 87. grande boucle im Oktober dargestellt.
Zunächst sind die ersten zwölf Teams der UCI-Mannschafts- wertung (GS-I)
qualifiziert, zusätzlich der Rennstall des Titelverteidigers (US Postal von
Lance
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20 Mannschaften a 9 Fahrer werden an der Tour de France 2000
teilnehmen. |
Armstrong). Weiterhin erhalten Einladungen alle französischen Mannschaften,
die unter den besten 20 der GS-I-Teamwertung stehen.
Nach diesen Kriterien sind 17 Teams qualifiziert für die Tour de France 2000,
dies sind:
- Cofidis
- AG2R (Ex-Casino)
- Francaise des Jeux
- Festina
- Credit Agricole (alle Fra)
- Polti
- Mercatone Uno
- Saeco
- Vini Caldirola
- Mapei (alle Ita)
- Telekom (Ger)
- US Postal Service (USA)
- ONCE (Esp)
- Banesto (Esp)
- Farm Frites (Ned)
- Rabobank (Ned)
- Lotto (Bel)
Weitere drei Mannschaften werden nach sportlichen Gesichtspunkten
am 31. Mai nächsten Jahres eingeladen. Eine ganze Reihe von Teams
macht sich Hoffnungen auf einen der verbleibenden Startplätze,
darunter das spanische Kelme-Team des letztjährigen Tour-Dritten
Fernando Escartin oder auch das neue italienische Fassa Bortolo-Team
mit Wladimir Belli und Dimitri Konyshev. Besonders auch die neuen französischen
Mannschaften Delatour und Bonjour
rechnen sich noch Chancen auf eine Einladung aus.
Die Organisatoren der Tour de France erinnerten in ihrem am Dienstag veröffentlichen
Statement daran, dass sie sich wie bereits bei der Präsentation angekündigt "weiterhin
das Recht vorbehalten", das Tour-Startrecht eines einzelnen Fahrers oder einer
Mannschaft, die das Image des Rennens zu gefährden drohen wegen
einer Verwicklung in einen Dopingfall, zu widerrufen. In diesem Jahr hatte die Société
insbesondere Richard Virenque wegen seiner Verwicklung in die "Festina-Affäre"
zur persona non grata erklärt. Der internationale Radsportverband UCI hatte
diese Entscheidung jedoch dann auf Antrag von Virenque kassiert.
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