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Tour de France |
87.Tour de France Laurent Jalabert will es noch einmal wissen "Die Tour hat mir mehr Schlechtes gebracht, als Gutes" / Neunte Teilnahme
Mit der Tour de France verbindet Laurent Jalabert eine
intensive Hassliebe. Den spektakulären Sturz in Armentière bei der Tour
1994 wird der Südfranzose ganz sicher sein Leben lang
nicht vergessen. Jalabert war damals noch ein reiner Sprintspezialist.
Ein Polizist, der vor dem Absperrgitter 50 Meter vor dem Zielstrich ein Foto
vom heranjagenden Feld machen wollte, hatte damals einen Massensturz ausgelöst,
bei dem der Belgier Wilfried Nelissen und Jalabert schwer verletzt wurden.
Die Zielgerade der ersten Etappe sah aus "wie ein Feldlazarett",
wie es damals
Acht Mal hat der ONCE-Profi aus Mazament im südfranzö- sischen Department
Tarne an der Frankreich-Rundfahrt teilgenommen, aber nur zwei Mal konnte
er mit seiner
Dass es Jalabert nun im Jahr 2000 dennoch noch einmal wissen will,
hat vor allem mit seinen Erfahrungen beim Giro d'Italia 1999
zu tun. Überraschend wurde er da Gesamtvierter
und holte außerdem auch noch drei Etappen. "Meine beste große Rundfahrt seit meinem Vueltasieg 1995",
sagt Jalabert.
Beim Giro 99 war es für Jalabert selbst eine neue Erfahrung,
dass er im Hochgebirge mithalten konnte mit den Besten.
Die ganz hohen Berge stellten für ihn bislang die unüberwindliche Hürde
dar für eine Platzierung ganz vorn Gesamtklassement.
1995 war Jalabert bereits einmal Gesamtvierter bei
der Tour. In diesem Jahr spekuliert er auf einen Podiumsplatz.
"Beim Giro 99 bin ich ein schlaueres Rennen gefahren", sagt Jalabert.
"Ich bin älter geworden und habe mich in der Ausdauer verbessert.
Das gibt mir Zuversicht für die Tour, deshalb habe ich
mir dieses Jahr Zeit genommen, mich richtig
auf die Tour vorzubereiten. Ich glaube, ich kann im Gesamtklassement eine Rolle
spielen."
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