Index
News-Übersicht
Ergebnisse
Teams
Rennkalender
Features

Tour de France
Giro d'Italia
Vuelta a Espana
Weltcup
UCI-Rangliste

Newsletter









Die Karawane zieht weiter
Massi verhaftet - Auch Kelme stieg aus - Pantani startet erst nach langem Zögern - Kritik an Justiz und Politik wird lauter

30.07.98 - Tom Steels (Mapei) gewann am Donnerstag im schweizerischen Neuchatel die 18. Etappe der Tour de France. Der Belgier, der damit bei der Tour 98 drei Siege in drei Ländern verbuchen kann, setzte sich in einem spannenden Massensprint durch gegen Erik Zabel
(Telekom) und Stuart O'Grady (Gan). Aber die Tour de France ist nach der von der französischen Sportministerin Marie-George Buffet initiierten Hexenjagd eigentlich keine wirkliche Sportveranstaltung mehr. Nach der Verhaftung des Trägers des Bergtrikots, dem Rückzug von ONCE, Banesto, Vitalicio, Kelme und Riso Scotti ist die 85. Tour de France nur noch die Demonstration des Behauptungswillens von Profis und Tour-Organisatoren gegenüber einer französischen Justiz, die sich mehr und mehr den Grenzen der Rechtstaatlichkeit nähert.

In diesen letzten Tagen der 85. Tour de France ist der Morgen vor dem Start der Etappe mindestens so spannend wie ein Sprintfinale am späten Nachmittag. Wer erscheint zur Einschreibung in die Startliste? Und wer nicht? Und warum nicht? Tour-Boykott? Verhaftung?

Rodolfo Massi (Casino), der Träger des Bergpreis-Trikots, war bereits am Mittwoch abend nach der "Streiketappe" im Mannschaftshotel in einem Vorort von Chambery von der Polizei erwartet und vernommen worden. Am Donnerstag morgen war Massi kurz bevor das Casino-Team zum Etappenstart aufbrechen wollte, erneut von der Polizei festgesetzt worden. In Massis Hotelzimmer soll die Polizei dem Vernehmen nach verbotene Arzneimittel (Corticoide) gefunden haben.

Ebenfalls nicht am Startort an der Esplanade du Lac in Aix-les-Bains erschienen waren die spanischen

Am Rande

Neutrale Schweiz - Jeroen Blijlevens, der mit seinem TVM-Team in Frankreich zuletzt im Zentrum der Ermittlungen stand, gab die Etappe am Donnerstag auf. Direkt nach dem Überfahren der französisch-schweizer Grenze bei Bois d'Amont (KM 127)...

Galgenhumor "Wenn ich ohne Gelbes Trikot nach Italien heimkomme, stecken die mich da ins Gefängnis..." - Pantanis Sportdirektor Giuseppe Martinelli zur Entscheidung von Mercatone Uno, die Tour nicht aufzugeben.

Gut behandelt... Marc Madiot, Sportdirektor von La Francaise des Jeux, mußte die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Der Ex-Profi fühlte sich aber nicht schlecht behandelt von den Polizeibeamten in Chambery: "Die haben mir sogar Kaffee angeboten..."

Teams. Nachdem bereits am Vortag die Mannschaften ONCE und Banesto (sowie auch das italienische Team Riso Scotti) ihren Ausstieg erklärt hatten, zogen sich auch Kelme und Vitalicio zurück. In Spanien fand diese Solidarität großen Beifall. "Bravo zur Entscheidung zur Menschlichkeit, Frankreich, das hast Du davon", schrieb etwa die große spanische Sporttageszeitung Marca.

Auch Ex-Weltmeister Luc Leblanc (Polti) und Stepháne Barthé (Casino) verzichteten aus Protest auf einen Start, ihre jeweiligen Teams zogen sich jedoch nicht zurück.

Pressestimmen

L'Equipe: "Wir sind ein unglaubliches Land. Der Beweis dafür ist, daß wir Fußball-Weltmeister geworden sind. Aber wir sind nun auch Weltmeister der Dämlichkeit, der Versessenheit und des Schlamassels. Wir sind ein Land, das lange die Augen geschlossen hat und nach dem Aufwachen auf alles zielt, was sich bewegt. Ein Land, wo nichts oder viel zu wenig jemals gemacht wurde, um ernsthaft das Doping zu bekämpfen, und das nun plötzlich Hochleistungssportler - von denen man einigen gewiß Vorwürfe machen kann - wie Verbrecher behandelt."

Le Figaro: "Macht die Tour 1998 noch Sinn? Man muß nach diesem verblüffenden Mittwoch daran zweifeln."

Liberation (alle Frankreich): "Die Fahrer der Tour de France haben der ruhmreichen Reihe der sozialen Konflikte in diesem hervorragenden Land eine außergewöhnliche Zugabe verpaßt. Sie hatte etwas von Protest der Kleinen gegen die Mächtigen, vom Vorbehalt der Geprellten dieser Farce gegen die Unternehmer des Spektakels."

La Repubblica (Italien): "Die Tour endet im Chaos."

Il Corriere (Italien): "Die Gift-Tour droht, nicht in Paris anzukommen."

De Telegraaf (Holland): "Die französische Justiz hat bei der Untersuchung nach angeblichen Doping-Aktivitäten beim TVM-Team den Eindruck erweckt, einen Sündenbock zu suchen, der um jeden Preis nicht- französischen Ursprungs sein muß. Die Vorgehensweise der Justiz läßt Zweifel am Niveau des französischen Rechtsstaats aufkommen. Die Beteiligten, gegen die es vorerst keinen harten Beweis gibt, werden wie Schwerkriminelle behandelt."

De Volkskrant (Holland): "Der Protest der Radsportler ist berechtigt, weil sich die Frage stellt, ob die französische Justiz die Regeln für saubere Ermittlungen noch beachtet. Nach international geltenden strafrechtlichen Normen ist das rohe Vorgehen der Franzosen nicht zu entschuldigen. Die französischen Behörden müssen begreifen, daß der Rest der zivilisierten Welt diese Methoden nicht gutheißen kann."

El Pais:"Frankreichs Polizisten erledigen die Tour."

El Mundo: "Die Tour zerfällt in Stücke. Das Once-Team wurde von der Polizei "gekidnappt'."

La Vanguardia: "Die Tour steht am Rande des K.o. Once und Banesto führen die Rebellion an."

ABC: "Die spanischen Teams steigen aus der Polizei-Tour aus."

Marca (alle Spanien): "Hut ab vor den Boykotteuren! Frankreich, das hast Du davon. Du bist ein miserabler Tour-Veranstalter mit dem Machtmißbrauch von Polizei und Justiz. Wie tief ist die Tour gesunken!"

Le Soir (Belgien): "Dieser Wettkampf, einst in vieler Hinsicht berühmt, hätte angehalten werden müssen als noch Zeit war, die Würde der einen und die Ruhe der anderen zu erhalten. Heute ist dies nicht mehr gegeben, und das drittwichtigste Sportereignis der Welt endet im größten Durcheinander."

Ob die 18. Etappe überhaupt noch gestartet werden würde, war zunächst völlig unklar. In dem Etappenziel Neuchatel (Schweiz) richtete man sich am Mittag schon vorsorglich darauf ein, daß womöglich die Zielankunft ins Wasser fällt. Eine Schlüsselposition nahm Marco Pantani, Träger des Gelben Trikots ein. Wenn das Gelbe Trikot nicht an den Start gegangen wäre, es wäre wohl das Ende der 85. Tour de France gewesen. Während etwa für Team Telekom ein Startverzicht nie in Frage kam, zögerte Marco Pantani unendlich lange mit seiner Unterschrift unter die Startliste, obwohl ihm ja klar sein mußte, daß ein Abbruch der Tour ihn seinen Toursieg kosten würde.

Wenige Minuten vor dem geplanten Start, nach vielen, vielen Diskussionen zwischen Sportdirektoren, Fahrern und Tourorganisatoren unterschrieb der Träger des Gelben Trikots in der Startliste. Die 85. Tour de France entging ein weiteres Mal haarscharf ihrem vorzeitigen Ende.

Wie knapp es wohl gewesen sein mag, zeigte die von Tourdirektor Jean Marie Leblanc feierlich per Radio Tour verbreitete Erklärung der Tourorganisation (ganzer Text im Wortlaut s.unten). Darin hieß es u.a.: "Wir möchten herzlich allen danken, die stark auf ihrem Platz geblieben sind, vor allem den 103 Rennfahrern, die heute morgen wieder auf die Straße gegangen sind."

Leblanc sprach in seiner Rede auch davon, daß die Dopingermittlungen der französischen Behörden zum Teil "mittelalterlichen Eifer" angenommen hätten. Damit traf der Tourchef wohl den Kern der Misere.

Während etwa Politiker wie der deutsche Innenminister Manfred Kanther große Fensterreden halten gegen das Dopingproblem und der Präsident des dänischen Radsportverbands Peder Pedersen offen Bjarne Riis attackiert und den französischen "Umgang mit dem Dopingproblem" lobt, hat der Protest der Rennfahrer und der "großen Radsportfamilie" (Leblanc) längst nichts mehr mit Doping an sich zu tun. Es geht darum, daß sich die Rennfahrer wie Schwerverbrecher, "wie Vieh" (Laurent Jalabert) behandelt fühlen.

Die französischen Ermittler, die Fahrer mitten in der Nacht zum Verhör abholen, die Fahrer völlig sinnlosen Leibesvisitationen unterziehen, die des Dopingmißbrauchs Verdächtige, für die in einem Rechtstaat ja bis zum Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung gelten muß, wie verurteilte Massenmörder behandeln, werden inzwischen nicht mehr nur von den direkt Betroffenen scharf kritisiert.

Die angesehene niederländische Tageszeitung De Volkskrant schreibt am Donnerstag: "Nach international geltenden strafrechtlichen Normen ist das rohe Vorgehen der Franzosen nicht zu entschuldigen. Die französischen Behörden müssen begreifen, daß der Rest der zivilisierten Welt diese Methoden nicht gutheißen kann."

Auch in der französischen Innenpolitik ist der Tourskandal inzwischen das Thema schlechthin. Der ehemalige französische Außenminister Herve de Charette von der bürgerlichen Partei UDF griff das Vorgehen der französischen Behörden am Donnerstag scharf an. Die Rennfahrer würden ohne Beweise "wie ein paar kleine vulgäre Hooligans" behandelt. De Charrette sieht eine große Offensive gegen die Tour und fragt sich: "Wäscht die Justiz jetzt weißer oder sind da andere Interessen im Spiel?"

Übrigens wurde auch ein Radrennen am Donnerstag gefahren. Die verbliebenen 103 Rennfahrer, die sich schließlich um 11:38 Uhr in Aix-les-Bains auf den Weg machten, scheinen es eilig zu haben, bis nach Paris zu kommen. Das Rennen war sehr schnell, im Ziel kam das Feld 30 Minuten vor der schnellsten Marschtabelle an.

Das Rennen wurde geprägt von einer vierköpfigen Ausreißergruppe. Massimo Donati (Saeco), Laurent Desbiens (Cofidis), Christophe Mengin (FdJ) und Cédric Vasseur (Gan) setzten sich nach 50 Kilomtern von Hauptfeld ab. Das Peloton, wo Mapei und Telekom Tempo machten, holte das Quartett erst 10 km vor dem Ziel ein.

In einem sehr schnellen Sprintfinale (letzter Meter: 73km/h !) setzte sich der Belgier Tom Steels (Mapei) durch gegen Erik Zabel (Telekom). Zabel, dem sein Grünes Trikot des Punktbesten kaum noch zu nehmen ist, hatte in der Sprintvorbereitung diesmal taktisch alles richtig gemacht, mußte sich jedoch auf dem Zielstrich Steels geschlagen geben. Der Belgier war an diesem Tag einfach der Bessere.

Steels gelang mit diesem Tageserfolg im schweizerischen Neuchatel nun das Kunststück, bei einer Tour de France, drei Etappensiege in drei Ländern zu erzielen. Steels hatte bereits die erste Etappe in Dublin (Irland) und die 12. Etappe im französischen Cape d'Agde gewonnen. Tom Steels blieb jedoch auch im Sieg bescheiden: "Man sollte mich nicht so viel mit Mario Cipollini vergleichen, wenn der Italiener da ist, ist er unschlagbar."

Am Ende des Tages holte der Doping-/Ermittlungsskandal das sportliche Geschehen doch wieder ein. Als auf dem Podium Christophe Rinero (Cofidis) das Bergtrikot, das der verhaftete Rodolfo Massi getragen hatte, überreicht werden sollte, ging Rinero zwar aufs Podium, weigerte sich aber in einer bewegenden und noblen Geste, es anzuziehen.


Stimmen:

Tom Steels (Mapei), Etappensieger: "Es ist mein dritter Etappensieg, aber man sollte mich nicht so viel mit Mario Cipollini vergleichen, wenn der Italiener da ist, ist er unschlagbar. Aber es sind ja immer noch gute Sprinter dabei. Ich habe Zabel geschlagen, aber der bleibt sehr stark. Heute hatte ich das Glück, mich an sein Hinterrad setzen zu können. Mein Traum ist jetzt, auf den Champs Elyséees zu gewinnen. Es ist die schönste Zielankunft der Welt..."

Marco Pantani (Mercatone Uno), Träger des Gelben Trikots: "Am Mittwoch war ich besorgt, aufgeben zu müssen. Nach 20 Renntagen... Unser Team hat so viel gearbeitet und wir machen weiter mit der Zustimmung von der Teamleitung. Wenn wir aufgeben würden, gäbe es nur noch mehr Zweifel. Es kann schon sein, daß da Manipulierer sind, aber ich weiß es nicht. Es ist jetzt notwendig, daß der gerechtigkeit genüge getan wird. Wie einige der Rennfahrer behandelt wurden, das tut mir schon ein bißchen leid. (...) Heute war das Rennen sehr schnell. Mir reicht es nicht, nur am Samstag ein gutes Zeitfahren zu fahren. Ich muß auch morgen (Freitag) hellwach sein, das Rennen an der Spitze fahren. Der kleinste Zwischenfall, sogar ein einfacher Defekt, kann jetzt alles in Frage stellen."


Erklärung von Tourdirektor Jean-Marie Leblanc am Donnerstag mittag kurz nach dem Start der 18. Etappe über Radio Tour:

    "Es bleiben nur noch vier Tage, bis die Tour de France 1998 Paris und die Champs Elysées erreicht. Paris und Champs Elysées zu erreichen, wird für uns alle, zuallererst natürlich für die Rennfahrer, eine sehr, sehr große Belohnung für drei Wochen großartigen Wettkampfes. Lassen Sie uns nicht die zwei Etappen in den Pyrenäen und die zwei Alpenetappen vergessen -, aber der Wettkampf wurde wie Sie wissen durch die Dopingangelegenheiten vergiftet."

    "Diese Angelegenheiten sind manchmal -man kann es so sagen- zu einem mittelalterlich-juristisch anmutenden Eifer geworden. Das war zweifellos nicht nötig, denn die ganze Familie des Radsports hat sehr schnell ihren Wunsch ausgedrückt, den Kampf gegen das Doping effektiv zu reformieren. Die so populäre Tour de France ist von einem extremen Sturm geschüttelt worden. Heute ist dieser Sturm vorüber."

    "Wir möchten herzlich allen danken, die stark auf ihrem Platz geblieben sind, vor allem den 103 Rennfahrern, die heute morgen wieder auf die Straße gegangen sind. Wir möchten auch besonders jenen danken, die in den letzten Tagen das Wort der Vernunft führten in Sorge um die Bedingungen des Berufsradsports und die Zukunft des Radsports. Ich spreche vom ehemaligen Toursieger Bjarne Riis."

    "Danke auch -obwohl sie die Tour verlassen haben- an die Verantwortlichen vom Team Vitalicio, Javier Minguez, und Kelme, Alvaro Pino, die die Freundlichkeit hatten, gestern abend zu mir zu kommen, um zu erklären, daß der Druck der öffentlichen Meinung in Spanien aufgrund der Involvierung von ONCE es ihnen nicht erlaubt, die Tour zu beenden."

    "15 Teams bleiben im Rennen. Wir sind den 15 Sportdirektoren dankbar für ihr Vertrauen in die Tour de France und ihre Führung. Gemeinsam werden wir diese Tour de France beenden wie die vorhergehenden 84 Tours de France. Wir werden dies tun mit Respekt vor allen, die dieses Gewerbe ausüben, Respekt vor den Rennfahrern, den Sportdirektoren und den Organisatoren."

    "Ich möchte über die Zuschauer und Fernsehzuschauer sprechen. Wir schulden es diesen, nach Paris zu kommen. Und die Führung der Societé du Tour de France, Jean-Claude Killy, ich selbst und all unsere Freunde, die, wie wir, die Tour de France respektieren, wir sind heute morgen sehr froh, zu sehen, daß wir da ankommen. Auch wenn ein leicht bitterer Geschmack bleibt, für uns ist es nichtsdestotrotz ein krönender Abschluß und ein Sieg."


Ergebnisse: Tour de France - 18. Etappe

29.07.98 Tour de Farce: "Wilder Streik" gegen wildgewordene Justiz
28.07.98 "Reaktion eines Champions": Am Col de la Madeleine wird der Gejagte zum Jäger
27.07.98 Mit Pantani gewinnt am mythischen Galibier die Romantik - Auf den Spuren von Coppi
26.07.98 Bahnspezialist Stuart O'Grady gewinnt in der Sechstagerennen-Hochburg Grenoble
25.07.98 Daniele Nardello holt vierten Mapei-Etappenerfolg, Telekom weiter mit "Grün" und "Gelb"
24.07.98 Erst Streik, dann Hochgeschwindigkeit- Steels gewinnt eine denkwürdige Etappe
22.07.98 Pantanissimo! Ullrich "am Rande einer Katastrophe" -Unglaublicher Roland Meier
21.07.98 Ullrich mit Demonstration der Stärke - Für Pantani beginnt die Tour
20.07.98 Im Schatten der Pyrenäen ist Jens Voigt der Mann des Tages
19.07.98 Die "Lokomotive" zieht Durand zum Sieg, Ullrich läßt Desbiens den Vortritt
18.07.98 Jan Ullrich auf dem Weg zu Toursieg Nr. 2, Telekom dominiert die Tour
17.07.98 Erik Zabels fehlendes "Gefühl zur Distanz" verhilft Cipollini zu Sieg Nr. 2
16.07.98 Erik Zabel verliert den Sprint und gewinnt das Grüne Trikot
15.07.98 Festina-Skandal macht Sprintsieg von Blijlevens zur Nebensache
14.07.98 Heppner durchkreuzt die französischen Hoffnungen am 14. Juli
13.07.98 Drama um Chris Boardman überschattet Zabels Triumph in Gelb
12.07.98 Steels schlägt Zabel, Cipollinis Träume zerplatzen 9km vor dem Ziel
11.07.98 Der Prolog-König schlägt wieder zu: Chris Boardman gewinnt Tour-Prolog








Copyright © 1996, 1997, 1998 by Kersten Volk
Alle Rechte vorbehalten.
www.radsport-news.com