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Tour de France |
35.Tirreno-Adriatico Erik Zabel schlägt Cipollini
Der vierte Tagesabschnitt, eine Flachetappe, bei der mit einem Massensprint
zu rechnen war, wurde zunächst vom Fluchtversuch einer
Gruppe mit Andrea Tafi, Paolo Bettini und Luca Scinto (alle Mapei)
geprägt. Nachdem diese wieder gestellt waren, versuchte es
Oscar Pozzi, doch Telekom und Saeco machten im Feld
die Pace und auch dieses Attacke scheiterte.
Im Finish versuchte 4km vor dem Ziel der Russe Dimitri Konyshev (Fassa Bortolo)
mit einem Antritt den Sprintern den Tag zu vermasseln, doch
"Dima" kam nicht weit genug weg.
Auf der mit 700 Metern sehr langen Zielgeraden pilotierte Telekom-Neuverpflichtung
Gianmatteo Fagnini, im letzten Jahr Cipollinis Edeldomestike, wie aus dem Lehrbuch Zabel zur Zielgeraden.
"SuperMario" hatte am Ende keine Chance gegen einen Zabel,
der locker und unverkrampft seinen bereits fünften
Saisonsieg holte.
"Ich habe gemacht, was ich tun konnte. Das wichtigste ist, dass ich
fast bei meiner Topform bin", sagte Mario Cipollini nach
seiner klaren Sprintniederlage.
"Für uns ist heute alles nach Plan gelaufen. Schaffrath, Aldag, Wesemann und Fagnini haben prima
für Erik gearbeitet", so Telekom-Sportdirektor Rudy Pevenage.
Im Gesamtklassement gab es am Samstag keine Veränderungen.
Der Franzose Laurent Jalabert (ONCE), der mit seinem starken Auftritt
bei der Bergankunft am Freitag die Gesamtführung geholt hatte,
hat weiterhin die Spitzenposition inne. Am Sonntag
muß Jalabert etwas mehr tun, wenn er sein
gelb-rotes Ladertrikot verteidigen will. Dann steht ein Einzelzeitfahren in Ascoli-Piceno auf
einem 26,5km langen flachen Parcours auf dem Programm.
Härtester Gegner von "Jaja" dürfte dabei
sein Teamkollege Abraham Olano werden.
Tirreno-Adriatico: Etappen/Vorschau |