Tirreno-Adriatico
Weltmeister Cipollini erneut Etappensieger
Foto: Roth
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15.03.03 (rsn) - Weltmeister Mario Cipollini (Domina Vacanze)
macht zu Beginn der Saison da weiter, wo er im letzten Herbst
in Zolder aufgehört hat. Am Samstag gewann der Toskaner
in Foligno bei Assisi die 175km lange dritte Etappe der mittelitalienischen
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Rundfahrt "Tirreno-Adriatico" (Ehrenkategorie)
im Sprint vor Erik Zabel (Telekom) und feierte damit
seinen zweiten Sieg in drei Tagen.
"SuperMario" zeigt sich eine Woche vor dem Klassiker Mailand-San Remo,
den der Sprintstar im letzten Jahr gewann, in Superform.
"Der Sprint lief gut, auch wenn es schwer war,
weil man den Rhythmus immer wechseln musste am Ende
wegen des Windes und den gefährlichen Kurven.
Ich habe mich ausgezeichnet gefühlt,
aber im Massensprint kann man nie sicher sein,
alles kann passieren", sagte
Cipollini nach seinem 183. Karrieresieg.
Erik Zabel kam besser in Tritt als bei der Auftaktetappe am Donnerstag,
als er Elfter wurde, doch eine Chance gegen
Cipollini hatte er letztlich auch nicht. Olaf Pollack (Gerolsteiner)
war am Samstag Achter.
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Im Gesamtklassement übernahm der Toskaner Paolo Bettini
(Quick Step) aufgrund einer Zeitgutschrift
die Führung vom jungen Vortagessieger Filippo Pozzato.
Der Weltcup-Sieger des letzten Jahres war sehr
präsent bei der Etappe und attackierte
auf dem welligen Kurs mehrmals zu Beginn
des Rennens, kam aber nicht weg.
Bettini, einer der Protagonisten bei Het Volk
vor wenigen Wochen, fühlte sich wohl
bei dem sehr kühlen Wetter, das eher
typisch für den Frühling in Flandern war als für den in Umbrien.
30km vor dem Ziel hatte der Belgier Paul Van Hyfte
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Paolo Bettini in Gelb
Foto: Roth
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eine Attacke versucht. Er kam auf gut eine Minute Vorsprung,
doch das Feld kam wieder näher und neun Kilometer vor Schluss
nahm er die Beine hoch. 5.000
Meter vor dem Ziel wollte
der der Spanier Lopez Gil sein Glück versuchen,
doch auch er konnte den Sprintern kein Schnippchen schlagen.
Im Massensprint schließlich setzte sich
Cipollini, am Ende lanciert von seinem
Teamkollegen Giovanni Lombardi, ohne Probleme durch.
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