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Scott Sunderland auf dem Weg zur Besserung

28.04.98 - Scott Sunderland (Palmans), der beim Amstel Gold Race am vergangenen Samstag buchstäblich unter die Räder kam, als er von einem Begleitfahrzeug angefahren wurde und daraufhin schwer stürzte, ist auf dem Wege zur Besserung. Der Zustand des Australiers ist nach einer erfolgreichen 5stündigen Operation am Kopf stabil. Er bleibt zunächst noch zur Beobachtung auf der Intensiv-Station des Universitäts-Krankenhauses im belgischen Gent.

Sunderland war nach seinem Sturz bei Amstel Gold (RADSPORT-NEWS.COM berichtete) sofort mit dem Helikopter ins nächstgelegene Krankenhaus in Maastrich gebracht worden, wo man zunächst keine schwereren Verletzungen feststellte. Am Sonntag war Sunderland zurückgekehrt nach Gent, wo der für den belgischen Rennstall Palmans fahrende Rennfahrer wohnt. Zuhause beklagte sich Sunderland dann über zunehmende Kopfschmerzen und Übelkeit woraufhin er die Klinik in Gent aufsuchte.

In der Uni-Klinik stellten die Ärzte dann fest, daß sich im Schädel ein gefährliches Blutgerinnsel gebildet hatte, das auf das Gehirn drückte. Innerhalb einer halben Stunde lag Sunderland auf der Intensiv-Station der Klinik. Noch am frühen Abend wurde Scott Sunderland operiert. Die Operation dauerte über fünf Stunden.

Die Operation verlief nach Angaben der Ärzte erfolgreich. Sunderlands Zustand ist stabil und er befindet sich außer Lebensgefahr. Um ganz sicher zu gehen, bleibt der 31jährige noch für mindestens eine Woche zur Beobachtung in der Klinik. Sunderland wird für mindestens einen Monat nicht trainieren können, hofft aber, bis zum Beginn der Herbstsaison wieder im Rennsattel zu sitzen.








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