28.11.99 - Der 23 Jahre alte Belgier Sven Nijs bleibt die dominante Figur in der
Querfeldein-Saison 1999/2000. Der in der Weltcup-Gesamtwertung führende
Rabobank-Profi gewann am Sonntag im niederländischen Gieten das dritte Rennen
der Superprestige-Serie und übernahm damit auch hier die Gesamtführung.
Nijs, der vor kurzem seinen Vertrag beim Rabobank-Team vorzeitig verlängerte,
gewann in Gieten mit knappem Vorsprung vor dem belgischen Weltmeister
Mario de Clercq und dem Holländer Richard Groenendaal.
Groenendaal war am Sonntag nachmittag der grosse Pechvogel. In der achten Runde
war der 28-jährige Mannschaftskollege von Nijs seinen Mitausreißern
De Clerq, Nijs und Bart Wellens davongefahren und kam schnell auf einen ordentlichen Vorsprung.
Mit dem Sieg vor Augen bekam Groenendaal dann in der Schlussrunde Materialprobleme,
wodurch Nijs und De Clercq wieder herankamen. "Ein Sieg ist alles, was zählt.
Von einem dritten Rang habe ich nichts", so der maßlos enttäuschte Groenendaal,
der mit einem Sieg im Gesamtklassement die alleinige Führung übernommen hätte.
Mit seinem Sieg in Gieten übernahm Sven Nijs, der das erste Rennen in Ruddervoorde (Belgien)
gewonnen hatte und beim zweiten Lauf in Gavere (Belgien) Zweiter geworden war, die
alleinige Führung in der Superprestige-Gesamtwertung, die er in der letzten
Saison gewann. Das nächste Rennen der Serie findet am 8. Dezember
im italienischen Silvelle statt.