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Tour de France |
84. Flandern-Rundfahrt Hämatokritwert zu hoch: Startverbot für Bo Larsen
Bei Bo Larsen wurde ein Hämatokritwert, d.h. der Anteil
der sauerstofftragenden roten Blutkörperchen im Blut, über 50 Prozent
festgestellt. Laut Reglement gilt ein Hämatokritwert von über
50 Prozent als gesundheitsgefährdend und ein Rennfahrer
muss "aus gesundheitlichen Gründen" 15 Tage pausieren und
darf erst nach einer weiteren Blutkontrolle wieder Rennen bestreiten.
Ein hoher Hämatokritwert kann durch Doping mit dem Hormon
Erythropoietin (EPO) verursacht werden. Ein zweifelsfreier Nachweis von
Doping ist mit der von der UCI 1997 eingeführten Hämatokritwert-Methode allerdings nicht
möglich.
Am Sonntag morgen waren in Brügge 24 Rennfahrer aus den Teams
Cofidis, Memory Card, Farm Frites und Vitalicio von den "Vampiren"
der UCI getestet worden. Bis auf Nicolay Bo Larsen waren
alle Rennfahrer "renntauglich".
Der Däne Bo Larsen ist in diesem Jahr der zweite Radprofi, der wegen
eines erhöhten Hämatokritwert ein Startverbot erhielt.
Bei der Katalanischen Woche im März war der Belgier
Dave Bruylandts (Farm Frites) mit einem "positiven" Test
aufgefallen.
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