Querfeldein/Weltcup
Wellens gewinnt im Schnee von Kalmthout
19.12.99 - Der Belgier Bart Wellens gewann am Sonntag im nordbelgischen
Kalmthout den Grand Prix von Belgien, das vierte Weltcup-Rennen
der Querfeldein-Saison 1999/2000. Zweiter wurde Wellens' Landsmann
Sven Nijs, der dadurch seine Führung im Gesamtweltcup verteidigte.
Auf dem matschigen, schweren Boden setzte sich U23-Weltmeister Bart Wellens in der zweiten Runde
vom Feld ab. Nur die beiden Rabobank-Profis Richard Groenendaal und
Sven Nijs vermochten das Tempo mitzugehen, während etwa
Weltmeister Mario De Clercq im Peloton festsaß.
In der Folge konnten sich zunächst Wellens und Groenendaal
etwas von Nijs absetzen, wobei vor allem der junge Belgier immer wieder
die Initiative übernahm und Groenendaal nur reagieren konnte.
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Zur Hälfte des Rennens stürzte Wellens, wodurch auch sein Mitausreisser Richard
Groenendaal behindert wurde. So kam Sven Nijs, der zwei der ersten drei
Weltcuprennen der Saison gewann, wieder an die Spitze zurück.
Groenendaal kam im Finish überhaupt nicht mit dem schneebedeckten
Boden zurecht und kam mehrmals zu Fall.
Am Ende kam der Holländer auf den siebten Rang, wä,hrend an
der Spitze Bart Wellens, der vor knapp einem Jahr in der Slowakei
ebenfalls auf Schnee U23-Weltmeister wurde, souverän agierte
und Nijs klar auf Platz zwei verwies. Dritter wurde der niederländische
Routinier Adri Van der Poel.
In der Weltcup-Gesamtwertung führt nun nach vier von sechs Rennen
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Hanka Kupfernagel aus Berlin gewann in Kalmthout das Rennen der Frauen.
Foto: Hans Will
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Sven Nijs deutlich mit knapp 50 Punkten vor Groenendaal. Der drittplazierte
De Clercq liegt sogar bereits 80 Zähler hinter Nijs,
der am 2. Januar beim Grossen Preis von Holland in Zeddam bereits
für eine Vorentscheidung im Weltcup sorgen kann.
Das Weltcup-Finale folgt am 16. Januar im französischen Nommay.
Ergebnisse aus Kalmthout
05.12.99 Weltcup: Sven Nijs gewinnt auch in Luxemburg
21.11.99 Querfeldein/Weltcup: Mario de Clercq gewinnt im kalten Tschechien
17.01.99 (1998) Mario de Clercq holt Weltcup-Gesamtsieg im Schlamm von Nommay