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20.12.02 (rsn) - Der Deutsche Meister im Cross,
Jens Schwedler, gibt am Sonntag beim
zweiten Querfeldein- Weltcup-Rennen der Saison im flämischen
Kalmthout sein Comeback nach vierwöchiger, krankheitsbedingter
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Wettkampfpause. "Auch in der jetzigen Form sollte ein Platz unter den Top 30 möglich sein",
sagt der Hamburger Routinier. Bei
den Frauen startet im Weltcup- Rahmenprogramm Vize-Crossweltmeisterin Hanka
Kupfernagel.
Leicht waren die letzten Wochen nicht für Schwedler. Diverse Krankheiten
hatten den 34-Jährigen weit zurückgeworfen,
vor vier Wochen fuhr Schwedler sein letztes Rennen. Er musste aussteigen. Danach war erst
mal Pause angesagt. Kraft tankte er im Süden Mallorcas,
wo er auch wieder aufs Rad stieg und mit seinem Mountainbike-Team
"Jeantex" trainierte. In der vergangenen Woche kam er frisch und erholt zurück nach Deutschland.
Seine beiden Trainingsrennen in Dänemark am letzten Wochenende
waren nicht allzu erfolgreich, doch spürt Schwedler einen Aufwärtstrend:
Ich habe von allen Seiten viel Unterstützung erhalten, mein Körper dankt mir die Ruhepause,
die ich ihm gegönnt habe.
Am Sonntag findet im flämischen Kalmthout der zweite Weltcup der Saison statt.
Auch in der jetzigen Form sollte ein Platz unter den Top 30 möglich sein, sagt Jens Schwedler
zu seinen Zielen. Ich muss endlich wieder ein Feeling für die Rennen kriegen.
Wenn mir in den nächsten Rennen nicht mindestens einen Achtungserfolg gelingt, muss ich als Trainer an meiner Trainingsmethodik zweifeln!"
Bester Deutscher will er auf jeden Fall in Kalmthout werden, wobei
ihm Konkurrenz droht aus dem U23-Nationalteam von Bundestrainer Peter Weibel.
Nach dem Weltcup am Wochenende stehen an und zwischen den Feiertagen
Rennen an, die alle der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft am 12. Januar in Kleinmachnow vor
den Toren Berlins dienen.
Nach dem Weihnachtsrennen am 26.12. in Hamburg-Harburg
folgt an Silvester der traditionelle
Silvester-Cross in Herford,
wo insbesondere Coast-Straßenprofi Malte Urban,
Deutscher Cross-Meister von 2000, einiges vorhat
und als Lokalmatador die Cross-Spezialisten wie Schwedler
gern ärgern möchte.
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Unterdessen wird auch Cross- Vize- Weltmeisterin Hanka Kupfernagel am kommenden Sonntag
in Kalmthout mit besonderen Ambitionen starten.
Für die Berlinerin ist es ein weiterer wichtiger Test innerhalb ihrer Vorbereitung auf die
Deutsche Meisterschaft am 11.Januar
in Kleinmachnow und die
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Hanka Kupfernagel
Foto: Roth
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Anfang Februar stattfindende Weltmeisterschaften. Rund sechs Wochen vor den Titelkämpfen im italienischen
Monopoli sieht die 28-Jährige den Wettkampf als Standortbestimmung.
Im Rahmenprogramm des Weltcuprennens der Männer trifft die gebürtige Thüringerin auf die
internationale Konkurrenz um die französische Weltmeisterin Laurence Leboucher und Daphny van der Brand
aus Holland, die das Rennen in Frankfurt vor wenigen Wochen vor Kupfernagel gewinnen konnte.
"Ich bin zwar durch eine Erkältung in meinem Vorbereitungsplan etwas zurück geworfen worden, aber damit
haben die anderen Fahrerinnen in dieser Jahreszeit auch zu kämpfen", so die zweifache
Cross-Weltmeisterin. "Für mich ist das Rennen ein weiterer Test vor der WM. Ich muss
sehen wie weit ich bin. Und vor allem möchte ich die internationale Konkurrenz ein wenig beschnuppern. Daher
nehme ich diesen Wettkampf sehr ernst."
Kupfernagel musste in diesem Jahr aufgrund einer Knieverletzung, die sie sich Anfang Juni
zugezogen hatte, rund fünf Monate pausieren.
Bei der Cross-Weltcup-Veranstaltung am Bornheimer Hang in Frankfurt feierte sie
Anfang November mit einem zweiten Platz ein erfolgreiches Comeback.