Kleinere Rennen gegen Pro-Tour
Veranstalter organisieren Widerstand gegen UCI
01.12.03 (rsn) - Die Veranstalter
kleinerer Rennen, die befürchten müssen,
keine Chance zu haben, Teil der ab 2005
geplanten "Pro-Tour"-Serie zu werden,
wollen sich nach Informationen von RADSPORT-NEWS.COM
in einem Interessenverband organisieren,
um gegen die Reformpläne anzugehen.
Am Rande der Vollversammlung
des Verbands der Renn-Organisatoren
AIOCC am letzten Freitag in Aigle (Schweiz)
verabredeten dies die Chefs mehrerer Rennen
aus verschiedenen Ländern,
darunter auch wichtige deutsche Rundfahrten.
"Wir haben abgesprochen, uns demnächst mal zusammenzusetzen,
um zu schauen, was wir machen können.
Es ist jetzt noch zu früh, um zu sagen, wie der Widerstand
konkret aussehen könnte",
sagte am Montag Jörg Billmeier,
Chef-Organisator
der internationalen Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
gegenüber
RADSPORT-NEWS.COM.
Billmeier und viele
seiner Kollegen befürchten
das Aus ihrer Rennen,
wenn diese ab 2005 nach Einführung der "Pro Tour"-Serie
zweitklassig werden und
Topteams wie Radstars nach dem Wegfall des jetzigen
Weltranglisten-Systems kaum
noch Anreize haben,
bei Rennen zu starten, die
nicht zur "Pro Tour" zählen.
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