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Tour de France |
Belgische Meisterschaften 30 Jahre nach Vater Eddy holt Axel Merckx den Titel "Ein Kindheits-Traum wird wahr" / Starker Frank Vandenbroucke auf Platz 2
Nach der Zieldurchfahrt spielten sich in Rochefort rührende Szenen
ab. Eddy Merckx explodierte fast vor Glück und erdrückte seinen
Sohn fast vor Begeisterung. Aus den Händen des belgischen Königs
Albert II. erhielt der Mapei-Profi sein Meistertrikot.
Merckx hatte sich aus einer kleinen Spitzengruppe u.a.
mit Vandenbroucke und Johan Museeuw absetzen,
schnell einen Vorsprung herausfahren und schließlich dem Konter
des Duos Vandenbroucke und Verbrugghe widerstehen können.
Den Sprint um Platz vier gewann mit 57 Sekunden Rückstand auf den Sieger Tom Steels (Mapei)
vor seinen Teamkollegen Johan Museeuw und Kevin Hulsmans. Das
italienisch-belgische Spitzenteam Mapei stellt damit inklusive dem Sieger
vier der ersten sechs Fahrer.
"Heute ist ein Kindheitstraum wahrgeworden", sagte
Axel Merckx nach dem Rennen. "Ich bin glücklich. Und
ich bin stolz, dass ich dieses Trikot ein Jahr lang tragen darf."
Der neue belgische Meister wird nicht bei der Tour de France
am Start sein.
Die belgische Tourhoffnung Frank Vandenbroucke zeigte sich indessen
sehr enttäuscht über den undankbaren zweiten Platz,
war aber zufrieden über seine Form. "Ich bin gut gefahren,
aber Mapei war zu viert am Schluss und es war für mich
eine Mission Impossible", sagte der Cofidis-Profi
in die Mikrophone des französischsprachigen belgischen TV-Senders RTBF.
"Aber wir auch immer: Ich werde nicht zu 100 Prozent in Form sein
bei der Tour de France. Es wird schwer hinsichtlich des Gesamtklassements.
Aber die Tour beginnt auch erst richtig in den Bergen nach zehn Tagen.
Das gibt mir etwas Zeit, um meine Form noch zu verbessern."
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