Spanier Jimenez plant Comeback
"Wenn's gut läuft, gewinne ich eine Tour-Etappe"
27.12.02 (rsn) - Der Spanier Jose-Maria Jimenez
stand bei der Spanien-Rundfahrt 2001 im Zenit seiner
Karriere, der in seinem Heimatland überaus populäre
"Chaba" gewann vier Etappen und die Bergwertung.
Seitdem ist der 31-Jährige keine Rennen mehr gefahren.
Er leidet an schweren Depressionen,
wurde psychiatrisch behandelt und verschwand völlig von der Bildfläche. Jetzt
meldete sich Jimenez wieder zurück und kündigte
sein Comeback an.
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Zurzeit trainiert Jimenez auf den Kanarischen Inseln.
"Ich fühle mich unglaublich gut.
Ich war solange in einem Loch, nun fahre
ich die Berge wieder hoch und ich fühle mich
großartig. Es ist wie eine Erlösung",
sagte er spanischen Journalisten,
die er
dieser Tage auf die Kanaren eingeladen
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Jose-Maria Jimenez bei der Vuelta 2001
Foto: Roth
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hatte.
Jimenez' Rückmeldung in der spanischen Sportpresse
kommt just zu dem Zeitpunkt, als er sich für einen neuen
Vertrag empfehlen will. Sein Vertrag bei Banesto
läuft am 31.Dezember 2002 aus.
Er gehe davon aus, dass er bei Banesto bleiben könne,
so Jimenez. Aber "eilig" habe er es ohnehin nicht
mit einem neuen Vertrag: "Ich nehme immer noch Anti-Depressiva,
nicht mehr so starke und ich kann trainieren.
Aber ich brauche noch etwas Zeit."
Doch allzuviel Zeit gibt sich Jimenez
offenkundig auch nicht.
Er brenne darauf, wieder zurückzukommen,
vor lauter Begeisterung putze er
täglich sein Rennrad, "das habe ich früher nie gemacht",
sagt er.
"Ich will (2003) wieder bei Tour de France
und Spanien-Rundfahrt antreten.
Ich habe große Ziele, denn meine
Leidenszeit hat mich im Kopf stärker gemacht", sagt Jimenez
und auf die Frage, wie ernst er sein
Comeback meint, antwortet er: "Wenn's gut läuft, gewinne ich
nächstes Jahr (2003) eine Tour-Etappe. Sie werden schon sehen."
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12.04.02 Bis auf weiteres keine Rennen - Jimenez leidet unter schweren Depressionen
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