Renn-Szene
Kommission: "Dekker hat kein EPO genommen"
21.12.99 - Der niederländische Radprofi Erik Dekker (Rabobank), der im Oktober
bei der Strassen-Weltmeisterschaft in Verona einen Tag vor dem Rennen wegen
eines erhöhten Hämatokritwertes nach Hause geschickt wurde,
hat kein Doping mit Erythropoietin (EPO) betrieben. Zu diesem Ergebnis
kam jetzt eine unabhängige Untersuchungskommission.
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Die Kommission war von Sponsor "Rabobank" einberufen worden, der das gleichnamige GS-I-Team sowie auch die
niederländischen Nationalmannschaften unterstützt. Laut den Experten
kann Dekker trotz des über dem Limit von 50 Prozent liegenden
Hämatokritwert, der bei dem 29-jährigen vor dem WM-Rennen von
den UCI-"Vampiren" festgestellt wurde, nicht Doping vorgeworfen werden.
Laut der Kommission war die Blutabnahme bei Dekker nicht ordnungsgemäß
durchgeführt worden, was zu einem falschen Ergebnis geführt haben soll.
Die Ergebnisse der Untersuchung sollen nun der UCI vorgelegt werden.
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Erik Dekker
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Dekker war im Oktober am Tag vor dem WM-Rennen
in Verona bei einem von der UCI durchgeführten routinemäßigen Bluttest
mit einem Hämatokritwert von über 50 Prozent aufgefallen.
Nach dem Reglement muss ein Fahrer danach aus gesundheitlichen Gründen
15 Tage pausieren. Mit der Hämatokrit-Methode kann EPO-Doping nicht
zweifelsfrei nachgewiesen werden. Dekkers WM-Ausschluß hatte
die Chancen des favorisierten holländischen Mannschaftskapitäns Michael Boogerd
stark vermindert.
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