Kolumbianer boten ihre Dienste an
Korruptionsskandal in südamerikanischem Radsport
10.12.02 (rsn) - Im südamerikanischen Radsport gibt es einen
neuen Korruptionsskandal. Der Radsportverband
von Costa Rica widerrief am Dienstag die Einladung
an Kolumbien zur Teilnahme an der in einer Woche beginnenden Costa Rica-Rundfahrt,
nachdem Kolumbianer anderen Teams gegen Geld ihre Dienste anboten.
Die Kolumbianer sollen zwei costaricanischen Rennställen
bei der Vuelta a Costa Rica (17.-29.12.) aktive und passive Hilfe angeboten haben.
Dafür verlangten sie zwischen 3500 und 7000 US-Dollar,
wie Mario Barrantes, Präsident des Radsportverbands Costa Ricas
in San José im Radiosender Monumental
erklärte.
Kolumbien war traditionell immer eines der stärksten Teams
bei der Costa Rica-Rundfahrt.
Bei der 38.Auflage in diesem Jahr
werden neben einheimischen Teams Fahrer
aus Mexiko, Venezuela, Guatemala und Panama teilnehmen.
Es ist das bedeutendste Radrennen in Mittelamerika.
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