31.03.02 (rsn) - Der Belgier Fabien De Waele (Mapei)
gewann am Sonntag in Alsemberg den flämischen Klassiker "Pfeil von Brabant" (Kat.1.2).
Nach 198km setzte sich De Waele im Sprint
einer Spitzengruppe durch vor
seinen Landsmännern Erwin Thijs und Chris Peers.
60km vor dem Ziel hatte sich eine
zwölfköpfige Gruppe absetzen können
vom Feld, in dem Uneinigkeit herrschte
und niemand die Verfolgung organisieren wollte.
So kamen die Attackierer schnell auf
einen Vorsprung und gerieten auch in der Folge
nie in Gefahr, gestellt zu werden.
Unter den Ausreißern schienen
der Niederländer Michael Boogerd
(Rabobank) und die Belgier Dave Bruylandts (Domo) und Serge Baguet
(Lotto) die Stärksten.
An den Anstiegen von Lindenberg
und insbesondere am im Finale sechs Mal zu fahrenden
Alsemberg zeigten sie sich als die Aktivsten.
Auf den letzten zehn Kilometern
versuchten mehrere Rennfahrer
Attacken (Gert Verheyen, Chris Peers,
Christian Moreni),
doch vergeblich.
Drei Kilometer vor der Ziellinie
am Fuße des Alsemberg setzte der Italiener
Elio Aggiano vom Mapei-Team eine Attacke.
1.000 Meter vor Schluss kamen die Verfolger heran.
Im Sprint zeigte sich dann sein Teamkollege
Fabien De Waele als der Schnellste.
Für den 26-Jährigen war es der größte
Erfolg seiner Karriere.
"Ich bin eigentlich een spurter van de tweede rij
(ein Sprinter aus der zweiten Reihe), aber
eine Ankunft wie diese hier ist perfekt für mich.
Ich hatte die Meßlatte für mich
selbst sehr hoch angelegt heute.
Jetzt fällt mir ein Stein vom Herzen",
freute sich De Waele nach seinem Sieg.