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Baske will die Tour gewinnen
Beloki: "1000 Mal von dem Sturz geträumt"

PARIS, 26.12.03 (rsn) - Der Baske Joseba Beloki (La Boulangere), der im Juli bei der letzten Tour de France nach einem Sturz seine Hoffnungen auf eine abermalige Podiumsplatzierung begraben musste, sagt, dieser schwere Sturz bei der neunten Etappe habe ihn noch lange beschäftigt. "Ich habe bestimmt 1000 Mal davon geträumt", so der 30-Jährige in einem Interview mit der französischen Sporttageszeitung L'Equipe.

Beloki am Boden nach seinem Sturz bei der 9.Etappe der letzten Tour de France
Foto: Roth
"Alles lief gut, ich habe mich gut gefühlt, war zufrieden mit meinem Zeit-Rückstand und mit meinem zweiten Platz im Gesamtklassement. Die Pyrenäen kamen und ich war mir sicher, dass dort die Entscheidung fallen würde. Als ich stürzte, habe ich zunächst Wut gefühlt. Ich habe an die drei Podiumsplatzierungen gedacht", sagte Beloki im Rückblick auf den Sturz, der für ihn das Ende der Tour bedeutete.

Seinen langjährigen ONCE-Rennstall hat Beloki im Herbst verlassen und bei der französischen Boulangère-Equipe einen Zwei-Jahresvertrag unterzeichnet. Mit seinem neuen Team möchte der Baske bei der nächsten Tour wieder an seine großen Erfolge anknüpfen. "Die neue Umgebung wird mir guttun. Ich brauchte einen Neuanfang. Die Tour wird wieder mein größtes Ziel sein und ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft alles tun wird, was in ihrer Macht liegt, um mir zu helfen sie zu gewinnen. (Die Mannschaft) weiß, was die Tour für mich bedeutet und was ich dort tun kann. Bis jetzt hat (Boulangère) die Tour de France als Abenteuer gesehen, bei dem man an dem ein oder anderen Tag glänzen kann. Aber sie weiß auch, dass man so nicht den Gesamtsieg erringen kann."

Bei Boulangère fühle er sich sehr wohl, sagt Beloki, auch wenn er sich zunächst gar nicht recht vorstellen konnte, dorthin zu gehen. "Am Anfang, als ich das Angebot bekam, dachte ich erst, die wollen bestimmt nur Publicity auf meine Kosten. Aber das war ganz und gar nicht so. Ich hatte gar keine Ahnung, wie gut strukturiert das Team ist."

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