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Tour de France
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Argentinien-Rundfahrt Etappenabbruch nach tödlichem Unfall
Morales war während des Rennens von einem LKW überrollt worden. Schwerverletzt
war der Rennfahrer mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht worden. Dort kam
jede Hilfe zu spät. Die Ärzte gaben Herzversagen als Todesursache an.
Die 7. Etappe der "Vuelta a Argentina" wurde von den Organisatoren sofort abgebrochen.
Der deutsche Fahrer Carsten Gottschalk (DHfK Leipzig) brach sich bei dem Unfall
das Schlüsselbein und erlitt Prellungen an Armen und Beinen.
"Für mich ist das Rennen zu Ende, aber ansonsten geht
es mir gut", sagte Gottschalk in einem Telefonat mit dpa.
Über den Tod seines spanischen Kollegen war der
Leipziger in seinem Hotel in San Juan noch
nicht informiert. "Was? Davon weiß ich ja nichts. Die Ärzte
haben doch gesagt, er sei in Ordnung", zeigte er sich geschockt
Der Spanier sei ins Schleudern geraten, seitlich gegen den
Lastwagen geprallt und gestürzt, erinnert sich der
Deutsche. "Viel sehen konnte ich nicht, weil wir sehr dicht
beieinander fuhren auf Kante", sagte Gottschalk. Ob der Lastwagen stand oder fuhr, konnte
er nicht sagen.
Der siebte Tagesabschnitt der südamerikanischen Rundfahrt sollte
am Montag nachmittag (Ortszeit) zwischen Encón und
der Provinzhauptstadt San Juan über 160km ausgetragen werden.
108 Rennfahrer aus 18 Teams, darunter auch die deutschen Rennställe
"Agro Adler" und "DHfK Leipzig", nehmen an der zweiten Ausgabe der "Vuelta a Argentina"
teil.
Ob die Rundfahrt, die bis 5. März gehen sollte, nach dem tragischen Unfall fortgesetzt wird,
blieb zunächst offen.
Für den kleinen spanischen "Fuenlabrada"-Rennstall ist der jüngste
Unfall ganz besonders bitter. Im Juni letzten Jahres war der 22 Jahre
alte Fuenlabrada-Profi Manuel Sanroma, ein hochtalentierter Sprintspezialist,
bei einem Sturz bei der Katalonien-Rundfahrt ums Leben gekommen.
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