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Nach den Geständnissen
Stuttgart will WM "nicht zurückgeben"

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STUTTGART, 25.05.07 (dpa/lsw) - Stuttgart hält trotz der Doping-Beichten an der Austragung der Straßenrad-Weltmeisterschaften vom 25. bis 30. September fest.

«Für den Radsport sind diese Geständnisse wie auch das frühere Gestammel von Jan Ullrich eine Katastrophe», sagte Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU) am Freitag der dpa. «Das ist eine Entwicklung, die einen fassungslos macht. Die WM werden wir aber nicht zurückgeben.»

Man habe nun die Chance, «in vier Monaten eine WM des Neuanfangs zu präsentieren. Das setzt aber voraus, dass es im Radsport einen Selbstreinigungsprozess gibt, der mit Nachdruck vorangetrieben wird», erklärte die Chefin des Organisationskomitees. «Es gibt natürlich einige schwarze Schafe. Aber man darf auch weiterhin nicht alle Sportler in einen Topf werfen.»

Mit dem derzeitigen Stand bei Sponsoreneinnahmen und Verkauf der Tickets für die fünf Millionen Euro teure WM sei das OK zwar zufrieden. Es sei aber nicht auszuschließen, dass Sponsoren wegen der Doping-Problematik ihre Engagements wieder absagen. Die Stadt will sich deshalb auf mögliche Einnahmeausfälle vorbereiten. «In diesem Fall müsste man mit dem Weltverband UCI und dem Bund Deutscher Radfahrer darüber sprechen, wie die Verbände die Ausfälle finanziell auffangen könnten», sagte Eisenmann. Das habe man UCI und BDR am Donnerstag in einem Brief mitgeteilt.


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