Es ist wirklich schade, wie man versucht
hat dieses Fest kaputt zu machen. Ich bin froh, dass entlang der
Strecke trotzdem die Stimmung so gut war...
Kristian Bauer
Wie die Stadt Stuttgart aber auch die deutsche Medienlandschaft die
eigene WM mit einer beispiellosen rechtswidrigen Hexenjagd zerstört
hat, ist nicht mehr zu übertreffen.
(...)
Welch unfreundlicher Gastgeber. Was für ein hässliches Bild hat
Deutschland bei dieser WM abgegeben. Hierzu passt auch der Umgang
mit den alten Weltmeistern wie Altig und Merckx und kann auch nicht
mit einem Neuanfang erklärt werden. Einfach nur peinlich.
Peter Bundschuh
Glückwunsch für diesen Artikel. Ich bin seit 43 Jahren im
"Geschäft",war als Journalist in Stuttgart und habe noch nie so eine
WM erlebt. Name der Redaktion bekannt.
Endlich mal ein Artikel der mir und sicher vielen anderen Lesern und
Fans des Radsports aus der Seele spricht. Hier wurden die Dinge so
geschildert, wie man sie draußen an der Strecke auch erlebt hat und
nicht wie einige "Schreiberlinge" es sehen wollen (warum auch
immer!?). Wer bei dieser WM war, hat gesehen diesen Sport schreibt
und spricht man so schnell nicht tot.
Matthias Kittel
Ihre Auffassung zum amtlich -deutschen
Verhalten der Stuttgarter Organisatoren teile ich.
(...) Leider stimme ich mit dem Rest Ihres Artikels in keiner Wese überein.
Sie befinden sich offensichtlich - wie all die großen Fahrer - noch
immer in der Scheinwelt des "Was ist schon groß vorgefallen?" und "Die
anderen doch auch!". Sie, Herr Heidegger, snd mit den frohgemuten
Herren Kommentatoren von EUROSPORT einer der Totengräber dieses so
wunderbaren Sports.
S.Reichenbach
Ich habe bei jedem Satz Zustimmung
genickt. Ich selbst bin Mutter eines Radsportlers und finde es
beschämend was hier in Deutschland mit diesem wunderbaren Sport
passiert. ARD und ZDF u.a. vorne weg. Seit diesem Sommer schaue ich
Sportsendungen nur noch bei Eurosport. Berichten Sie weiter so klar
und unabhängig. Herzlichen Dank.
Margitta Herbst
Ihre Berichterstattung über die Rad-WM in Stuttgart, insbesondere
aber der Artikel "WM als zynische Politiker-Show" haben mir
ausserordentlich gut gefallen. Sie treffen auch den Kern der Sache.
Ich war persönlich in Stuttgart und konnte mich davon überzeugen,
wie übereifrige Politiker(innen) es fertig gebracht haben, ihre
Veranstaltung auf den Opfertisch zu legen. Leider waren auch
organisatorische Mängel festzustellen, die mit der
sprichwörtlichen "deutschen Gründlichkeit" nicht vereinbar waren.
Ich habe mich am Sonntagabend gefragt: "Ist Stuttgart wirklich eine
Sportstadt, oder will sie es nur sein?"
Robert Ochsner
Auch ich war als Besucher
vor Ort und Ihr sprecht mir aus dem Herzen. Jeden Satz Ihres Artikels
kann ich nur unterstreichen. Danke dafür.
Ich habe schon einige Rad WMs erlebt und es stimmt mich wirklich
traurig, wie die Deutschen (Veranstalter) mit diesem Highlight des
Radsport umgegangen sind.
Dieter Guhra
Es ist doch sehr erstaunlich, dass in der DEUTSCHEN Presse mehr
darüber zu lesen ist, dass die Blutwerte eines Stefan Schumachers
nicht mit Doping zu tun haben als dass sie darüber berichten, was
für ein sensationelles Rennen der "Junge" in Stuttgart gefahren ist.
Das ist doch mehr als paradox, aber leider typisch für die DEUTSCHEN
Medien!!!
Christian Laschinsky
Danke für das offene Wort. Was sich die Polit-Amateure in Stuttgart
geleistet haben (siehe Antrag auf einstweile Verfügung gegen den
Start von Weltmeister Bettini), ist unverständlich. Schade, dass
diese Personen nicht finanziell zur Rechenschaft gezogen werden
können. Reinhard Henkel
Toller Kommentar von Karl Heidegger zu der Polit-Show in Stuttgart.
Beschämend, was da ablief. Heidegger trifft es auf den Punkt. Nie
wieder Stuttgart, von mir aus auch nie wieder Rad-WM in Deutschland.
Kai Uwe Bohn
Ihre Ausführungen zur Dopingproblematik rund um die WM in Stuttgart
sind meines Erachtens ein Armutszeugnis für eine distanzierter
Berichterstattung verpflichteten Redaktion. Offenkundig stecken Sie
zu tief drin im Radsportmilieu, um die einem Journalisten würdige
kritische Haltung an den Tag legen zu können, die man braucht, um die
Posse um Bettini richtig einzuschätzen.
Martin Wunsch
Sehr guter Kommentar. Bravo, genau so ist es. Ich war gestern in
Stuttgart. Der richtige Mann hat gewonnen! Sehr schön fand ich auch
die Schilder an den Fan-Boxen: Unerwünscht: Frau Eisenmann.
Paolo und alle anderen bleiben präsent , an Frau Eisenmann wird sich
in wenigen Tagen niemand mehr erinnern, vielleicht nur an eine
schlechte Organistation (umfallende Absperrugen, uninformierte
Ordener u.s.w.)
Leonhard Müller
Hier sprechen Sie vielen Radsport-Fans aus dem Herzen. Von mir aus
hätten Sie gerne noch deutlicher betonen können, dass es
den "Eisenmännern und -frauen" offensichtlich nur um persönliche
Profilierung (in Hinblick auf die nächste Stuttgarter OB-Wahl!?)
ging. Diese haben nicht nur dem Image Stuttgarts als (bisher)
hervorragende Ausrichterin solcher Events sondern auch dem Ansehen
Deutschlands im Ausland geschadet. Waren wir nicht letztes Jahr bei
der Fußball-WM so stolz, dass das "typische" Bild des Deutschen im
Ausland sich endlich mal ins Positive gewandelt hatte? Ich befürchte,
dass sich nun wieder das "alte" Bild der Deutschen als Kleinkarierte
und Besserwisser neu belebt und festigt.
(...)
Leider ist aber auch der Großteil der Journalisten der Versuchung und
Suche nach (Doping-)Skandalen (gemäß dem alten Motto "only bad news
are good news") erlegen und hat somit maßgeblich zu der anhaltenden
Misere beigetragen. Ich hoffe nur, dass eben dieselben auch mal im
Fußball-Sport etc. genauso intensiv und kritisch recherchieren. Mal
gespannt, ob ARD und ZDF dann auch Länder- oder UEFA-Pokal-Spiele mit
Verzicht auf die Live-Übertragungen boykottieren würden. Aber da
brauchen wir uns wohl nicht drum sorgen, hier regelt der doch
deutlich finanzkräftigere "Markt" das wie schon eh und je...!
Johannes Werz
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