Search
      Startseite | News | Ergebnisse | Fahrer | Teams | Kalender | Features | Archiv | Downloads | LIVE-Ticker

Letzte Meldungen:    

Copyright © 1996-2007 by Radsport-News.com.
Alle Rechte vorbehalten.

Druckversion    Artikel versenden    Feedback
"Ernsthaftigkeit" der UCI geprüft
Entscheidung über Straßen-WM am Donnerstag

ANZEIGE
STUTTGART, 01.08.07 (dpa) - Die Entscheidung über die Austragung der Straßen-WM in Stuttgart soll an diesem Donnerstag fallen. Am Mittwoch traf die WM-Steuerungsgruppe im Stuttgarter Rathaus zusammen, um über den Anti-Doping-Kampf zu beraten.

Die Entscheidung über die Austragung der Straßenrad-Weltmeisterschaften in Stuttgart soll an diesem Donnerstag fallen. Die Stuttgarter Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU) werde mit den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen sowie mit Bund und Land darüber befinden, ob die WM wie geplant vom 25. bis 30. September in der Schwaben-Metropole stattfinden kann.

Dies hatte eine Sprecherin der Stadt der Deutschen Presse-Agentur dpa vor dem Treffen der Steuerungsgruppe zum Anti-Doping-Kampf mitgeteilt, die in einem vierstündigen Gespräch geprüft hat, mit welcher Ernsthaftigkeit des Radsportweltverbandes UCI bei der WM gegen Doping vorgehen will. «Das Gespräch war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir werden nach der Gesamtbewertung gemeinsam mit unseren Partnern die Entscheidung treffen», betonte die Politikerin. Für die Stadt sei das ganz entscheidend gewesen, hatte die Vorsitzende des WM-Organisationskomitees mehrfach betont.

Die Steuerungsgruppe soll die umfangreichen Anti-Doping-Maßnahmen umsetzen, die zwischen Stadt, baden-württembergischer Landesregierung, Bundesinnenministerium (BMI) sowie UCI und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) vereinbart worden sind.

An dem Treffen nahmen neben Eisemann unter anderem BDR-Präsident Rudolf Scharping, die UCI-Dopingbeauftragte Anne Gripper sowie Geschäftsführer Christoph Niessen von der Nationalen Antidoping-Agentur (NADA) und der Direktor für Standards und Harmonisierung, Rune Anderson, von der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) teil.

In der vergangenen Woche war es zwischen Stadt und UCI zu Spannungen gekommen, nachdem OK-Chefin Eisenmann vehement die zunächst noch fehlende Unterschrift des Weltdachverbandes unter die Antidoping-Vereinbarung eingefordert hatte. Daraufhin hatte die UCI das Papier, das unter anderem die Überprüfung von Langfrist-Blutprofilen der Radprofis sowie Kontrollen vor und nach den Wettkämpfen beinhaltet, als letzter Beteiligter unterzeichnet.

Eine WM-Absage könnte Stuttgart teuer zu stehen kommen. Der Gesamt-Etat für die Titelkämpfe beträgt fünf Millionen Euro, davon trägt die Kommune 2,3 Millionen. Drei Millionen Euro sind bereits ausgegeben. Eisenmanns Referent Oliver Willikonsky hatte in der vergangenen Woche einen Zeitungsbericht bestätigt, wonach die Stadt eine zweite Rate in Höhe von 150 000 Euro an den BDR eingefroren hat. Von den 1,7 Millionen Euro an die UCI habe Stuttgart bisher 700 000 Euro überwiesen, hieß es in dem Bericht weiter.


Druckversion    Artikel versenden    Feedback

27.07.07 Straßen-WM: BDR veröffentlicht Doping-Vereinbarung im Wortlaut
26.07.07 UCI unterschreibt Vereinbarung für Rad-WM
25.07.07 WM: Schäuble stellt UCI Ultimatum
20.07.07 Straßen-WM: Schäuble droht mit Rückzug des Bundes
19.07.07 Bundesinnenministerium in Sorge um Rad-WM
18.07.07 Stuttgart will an Straßenrad-WM festhalten
09.07.07 WM-Starter sollen Ehrenerklärung abgeben
06.07.07 Schäuble: "Spektakuläre WM-Absage für Neuanfang"
04.07.07 Unruhe in WM-Stadt Stuttgart - Stadträte fordern Absage
22.06.07 Stuttgart trennt sich von "WM-Botschaftern" Zabel und Altig
25.05.07 Stuttgart will WM "nicht zurückgeben"




Startseite | News | Ergebnisse | Fahrer | Teams | Kalender | Features | Downloads | LIVE-Ticker

© 1996-2007 Radsport-News.com