Was erwarten Sie von dem Gipfel?

Foto: Roth
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Vasseur:
Die Fahrer, die eingeladen wurden (Millar, Voeckler, Pineau),
sind da auf ganz individueller Basis.
Die Rennfahrer haben
keinen Repräsentanten
bei den Runden Tisch-Gesprächen.
Das internationale Peloton
ist nicht wirklich auf dem Laufenden,
was diese Konferenz angeht.
Ich werde zuhören
und die Fahrer dann informieren.
Was mich stört ist,
dass es nur um den Radsport geht (und nicht um andere
Sportarten, die Red.).
Es ist die Rede von einer weiteren Erhöhung
der Zahl der Dopingkontrollen. Wie weit
sind die Fahrer bereit zu gehen?
Vasseur:
Nicht die Zahl der Kontrollen wird
den Radsport retten.
Quantität ist nicht Qualität.
Mit all den Zeitplänen,
die man dem Team, den Verbänden
senden muss, den vielen Kontrollen,
hat man als Fahrer immer weniger einen Kopf
für die Vorbereitung aufs Rennen.
Kontrollen sind notwendig, sicher.
Aber man darf nicht soweit gehen,
dass es zur Belästigung (harcèlement)
wird. Wie die Teamverantwortlichen
sind die Fahrer bereit, ihren guten Willen zu beweisen.
Es gibt nichts schlimmeres, als
als Doper beschimpft zu werden,
wenn man nur gut trainiert hat.
Wie stehen Sie zum geplanten biologischen Pass?
Vasseur: Zu diesem Thema gab es keine
Diskussionen mit den Rennfahrern.
Der Pass kann als Basis für
den Kampf gegen Doping genommen werden.
Aber er sollte nicht Gegenstand
der Medienberichterstattung werden.
Dies muss eine Sache für
Ärzte, UCI und WADA bleiben.
Die medizinischen Parameter sind
vertraulich.
Die Verbände haben bewiesen,
dass sie keine Angst haben,
Fahrer auszuschließen und
zu bestrafen. Man kann nicht sagen,
dass sie nicht gegen Doping kämpfen.
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