Search
      Startseite | News | Ergebnisse | Fahrer | Teams | Kalender | Features | Archiv | Downloads | LIVE-Ticker

Letzte Meldungen:    

Copyright © 1996-2007 by Radsport-News.com.
Alle Rechte vorbehalten.

fahrrad.de - Markenräder zu Spitzenpreisen
Druckversion    Artikel versenden    Feedback
Drei Fragen an den neuen CPA-Vorsitzenden
Vasseur: "Die Fahrer werden nicht gefragt"

ANZEIGE
COMO, 21.10.07 (rsn) - Der Franzose Cedric Vasseur, der am Samstag bei der Lombardei-Rundfahrt sein letztes Rennen bestritt, wurde soeben zum neuen Vorsitzenden des internationalen Fahrerverbands CPA gewählt. Am Anti-Dopinggipfel in Paris am Montag und Dienstag nimmt er als Beobachter teil.

Was erwarten Sie von dem Gipfel?


Foto: Roth
Vasseur: Die Fahrer, die eingeladen wurden (Millar, Voeckler, Pineau), sind da auf ganz individueller Basis. Die Rennfahrer haben keinen Repräsentanten bei den Runden Tisch-Gesprächen. Das internationale Peloton ist nicht wirklich auf dem Laufenden, was diese Konferenz angeht. Ich werde zuhören und die Fahrer dann informieren. Was mich stört ist, dass es nur um den Radsport geht (und nicht um andere Sportarten, die Red.).

Es ist die Rede von einer weiteren Erhöhung der Zahl der Dopingkontrollen. Wie weit sind die Fahrer bereit zu gehen?

Vasseur: Nicht die Zahl der Kontrollen wird den Radsport retten. Quantität ist nicht Qualität. Mit all den Zeitplänen, die man dem Team, den Verbänden senden muss, den vielen Kontrollen, hat man als Fahrer immer weniger einen Kopf für die Vorbereitung aufs Rennen. Kontrollen sind notwendig, sicher. Aber man darf nicht soweit gehen, dass es zur Belästigung (harcèlement) wird. Wie die Teamverantwortlichen sind die Fahrer bereit, ihren guten Willen zu beweisen. Es gibt nichts schlimmeres, als als Doper beschimpft zu werden, wenn man nur gut trainiert hat.

Wie stehen Sie zum geplanten biologischen Pass?

Vasseur: Zu diesem Thema gab es keine Diskussionen mit den Rennfahrern. Der Pass kann als Basis für den Kampf gegen Doping genommen werden. Aber er sollte nicht Gegenstand der Medienberichterstattung werden. Dies muss eine Sache für Ärzte, UCI und WADA bleiben. Die medizinischen Parameter sind vertraulich. Die Verbände haben bewiesen, dass sie keine Angst haben, Fahrer auszuschließen und zu bestrafen. Man kann nicht sagen, dass sie nicht gegen Doping kämpfen.


Druckversion    Artikel versenden    Feedback




Startseite | News | Ergebnisse | Fahrer | Teams | Kalender | Features | Downloads | LIVE-Ticker

© 1996-2007 Radsport-News.com