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WM in Stuttgart
Spanier erwarten Buh-Rufe für Valverde und Co.

Foto: Roth

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MADRID, 26.08.07 (rsn) - Die Stuttgarter WM-Organisatoren hatten Alejandro Valverde zur persona non grata erklärt, weil der Verdacht, dass der Spanier zu den Fuentes-Kunden zählte, nie restlos geklärt wurde. Dennoch wird der Caisse d'Epargne-Star von seinem Verband nominiert werden, wie Nationalcoach Paco Antequera ankündigte.

"Ich bin gegen (einen Start von Valverde), auch wenn wir aus juristischer Sicht nichts dagegen machen können", hatte Stuttgarts OK-Vorsitzende Susanne Eisenmann kürzlich erklärt. So müssen die WM-Organisatoren es hinnehmen, dass Valverde vom spanischen Verband nominiert wird. In der Vorauswahl steht der umstrittene Star.

"Es gibt keinen Grund, warum Valverde nicht an der WM teilnehmen kann. Er ist schon bei der Tour (de France) gefahren und da wurde der Fall millimetergenau geprüft", sagte Nationalcoach Paco Antequera der Madrider Sportzeitung AS. Die Spanier fürchten nun in Deutschland Unmutsäußerungen der Zuschauer.

"Die Deutschen sind zivilisierte Leute. Die schmeißen keine Steine", meint Antequera jedoch. "Die deutschen Journalisten werden aggressive Fragen stellen, aber mehr wird nicht sein und selbst das ist nicht logisch." Dass Valverde und seine Mannschaft womöglich in "feindseliger Atmosphäre" (AS) fahren werden muss, bekümmert Antequera nicht. Valverde habe bereits bei der Tour diesen Druck auszuhalten gehabt. "Wir sind Profis, wir wissen, wie man sich konzentriert auf die Arbeit", sagt der spanische Teamchef. Buh-Rufe und ähnliches könnten auch einen motivierenden Effekt haben, meint Antequera: "Die Mannschaft wird sich davon nicht stören lassen. Im Gegenteil, an solchen Dingen wächst man."


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14.08.07 Stuttgarter WM-Organisatoren gegen Start von Zabel und Valverde




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