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Straßen-WM in Stuttgart
Fall Valverde: UCI nicht besorgt wegen Klage


Foto: Roth

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AIGLE, 13.09.07 (rsn) - Der internationale Radsportverband zeigt sich unbeeindruckt von der Drohung des dopingverdächtigen Spaniers Alejandro Valverde, gegen seinen WM-Ausschluss vor Gericht zu ziehen.

"Wir sind völlig unbesorgt. Unsere Anwälte gehen mit großer Sorgfalt vor", erklärte UCI-Sprecher Enrico Carpani am Donnerstag. Bestätigen, dass Valverde, wie von spanischen Medien berichtet, mit juristischen Mitteln gedroht hat, wollte Carpani jedoch nicht. "Er hat uns einen Brief geschrieben, aber wir können den Inhalt des Schreibens nicht bekanntgeben", so der UCI-Sprecher, der noch einmal betonte, dass Valverde "nicht selektionierbar" sei für die Straßen-WM in Stuttgart und der Spanier nicht am Start sein werde.

Ende August hatte der Weltverband überraschend angekündigt, dass bei Sichtung der 6000-seitigen Ermittlungsakten der Fuentes-Affäre Indizien dafür aufgetaucht seien, dass Alejandro Valverde in den Dopingskandal verwickelt ist. Dies hatten viele Medien bereits seit Jahr und Tag behauptet. In den Aufzeichnungen des Dopingarztes tauchen die Kürzel "Valv." und "Piti" (der Name von Valverdes Hund) auf, die dem Caisse d'Epargne-Star zugerechnet wurden.

Die UCI hatte gegen Valverde unter Bezug auf Artikel 9.2.002 ihres Reglements, wonach ein Fahrer, gegen den wegen Dopings ermittelt wird, von seinem Verband nicht für Weltmeisterschaften selektioniert werden kann, ein WM-Startverbot ausgesprochen und den spanischen Radsportverband (RFEC) aufgefordert, ein Verfahren zu eröffnen. In Spanien genießt Valverde jedoch weiterhin die Rückendeckung der Sportbehörden und der RFEC weigert sich, ein Verfahren zu eröffnen. Die Spanier beharren zudem bislang auf die WM-Nominierung Valverdes. Das endgültige Aufgebot für Stuttgart müssen die Verbände bis zum 18.September bekanntgeben.


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