
Foto: Roth
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«Der Fall ist für uns nicht abgeschlossen.
Die B-Probe ist noch nicht komplett analysiert», sagte die Anti-
Doping-Beauftrage der UCI, Anne Gripper, am Dienstag auf dem Anti-
Doping-Gipfel des Radsports in Paris. Gripper wies Meldungen einer
fehlerhaften Analyse im Fall von Mayo zurück. Am Vortag hatte der
spanische Radsportverband RFEC mitgeteilt, dass die B-Probe einen
negativen Befund ergeben und das Verfahren gegen den 29-Jährigen
eingestellt worden sei.
Mayo hatte die Tour als 16. der Gesamtwertung beendet. Nach der
Rundfahrt war bekannt geworden, dass der Spanier an einem Ruhetag in
einer ersten Probe im Labor Chatenay-Malabry positiv auf das
Blutdopingmittel EPO getestet worden sei. Damit drohte Mayo eine
zweijährige Sperre. Sein Team Saunier Duval suspendierte ihn mit
sofortiger Wirkung. Mayo beteuerte jedoch seine Unschuld
und verlangte eine Gegenprobe.
Die wurde im belgischen Gent untersucht.
«Die Analyse der B-Probe in Gent hat ein nicht-negatives Ergebnis
erbracht. Das belgische Labor hat andere Testroutinen als das
französische. Jetzt werden die Reste der B-Probe nach Paris
gebracht», erläuterte Gripper die unterschiedlichen Einschätzungen
von UCI und RFEC. «Wir warten auf Rückmeldungen vom spanischen
Radsportverband und von Iban Mayos Anwalt, um einen Termin zu finden,
an dem diese Reste in Paris zur Analyse geöffnet werden. Bis zum
Resultat dieser Prüfung ist der Fall weiter offen.»
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