LONDON, 05.07.07 (dpa) -
Andreas Klöden, einer der Favoriten für die am
Samstag beginnenden 94. Tour de France, reagierte am Donnerstag
gereizt auf Fragen zum Thema Doping im Radsport.
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«Ich beantworte nur
Fragen zu meiner Form. Ich habe keine Lust, jeden Tag alle Fragen
nach irgendwelchen durchgeknallten Jaksches zu beantworten», sagte
der Wahl-Schweizer in Anspielung auf die Spiegel-Beichte seines
früheren Telekom-Teamkollegen Jörg Jaksche.
Er sei allein in diesem Jahr 13 Mal kontrolliert worden, sagte der
Tour-Zweite von 2004 und Dritte des Vorjahres. «Ich bin im Kontroll-
Pool des Schweizer Verbandes, der UCI und der WADA», betonte der 30-
Jährige. Sein Teamkollege Alexander Vinokourov, der wegen seiner
Zusammenarbeit mit dem italienischen Doping-Arzt Michele Ferrari
kritisiert wurde, sei der Kapitän. «Wenn sich das Blatt drehen
sollte, werden Andrey Kashechkin und ich versuchen, die Lücke
zu füllen», sagte Klöden.
Sein Teamchef Mario Kummer ließ keinen Zweifel am Anspruch der mit
Schweizer Lizenz fahrenden Equipe aus Kasachstan: «Der Toursieg ist
unser erklärtes Ziel.»