Im Moment können
weder UCI noch die nationalen
Radsportverbände
die Ermittlungsergebnisse
der spanischen Behörden für
Dopingdisziplinarverfahren
verwenden. Dies
dürfte sich jedoch
spätestens dann ändern, wenn die
Strafverfahren
gegen die Hauptverantwortlichen
der Affäre abgeschlossen sind.
Die Affäre um den Mediziner Fuentes,
der ein Dopingnetzwerk
betrieben haben soll,
führte vor der letzten Tour
de France zum großen Knall als bekannt wurde,
dass mehrere Tourfavoriten
zu den mutmaßlichen
Fuentes-Kunden zählten.
U.a. Ivan Basso,
Jan Ullrich und der Spanier
Francisco Mancebo wurden einen Tag
vor der Frankreich-Rundfahrt von ihren Teams suspendiert.
Während Ullrich inzwischen
seine Karriere für beendet erklärt
hat, fahren fast alle
anderen verdächtigen
Profis weiter Rennen, zumeist
bei kleinen Mannschaften.
Ivan Basso ist der einzige,
der weiterhin auf großer Bühne
fährt. Der Girosieger
wurde vom Discovery-Team verpflichtet,
nachdem das Verfahren gegen ihn
durch die italienischen Sportverbände
eingestellt wurde.
Basso will
bei der WM in Stuttgart
starten und ist sogar Werbefigur
für die Straßen-WM 2008 in Varese.
UCI-Präsident Pat McQuaid
betonte jedoch
am Freitag,
dass der Fall Basso
mitnichten abgeschlossen sei.
Der Italiener sei
in keiner Weise
rehabilitiert, genauso
wie die anderen Verdächtigen
müsse Basso mit der Wiederaufnahme
des Verfahrens rechnen.
"Das Verfahren wurde
wurde vorläufig
eingestellt,
kann aber jederzeit wieder eröffnet werden,
wenn sich neue Elemente
ergeben.
Für diese Fahrer
ist es noch nicht vorbei",
so McQuaid am Rande
der Vorstellung des neuen Antidopingprogramms
der UCI.
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