"Wir haben heute noch nicht
alle Elemente in der Hand,
um eine endgültige Entscheidung zu treffen",
sagte Patrice Clerc, Präsident
der Amaury Sport Organisation
(ASO), der die Tour de
France gehört.
"Wir müssen auf weitere
Informationen warten",
so Clerc am Rande
der Vorstellung
von Paris-Nizza.
Basso ("Die Tour de France ist das schönste Rennen
der Welt") fährt zwar bei Discovery,
doch der Girosieger ist nicht
für Paris-Nizza vorgesehen,
sodass die Tourorganisatoren noch nicht
zu einer frühen Entscheidung
gezwungen sind.
"Wir bauen keine fiktiven
Szenarien auf",
sagte Renndirektor
Christian Prudhomme
auf die Frage, ob Basso
denn beim Rennen zur Sonne willkommen wäre.
Die beiden Chefs der Tour de France betonten
jedoch, dass man sich auf jeden Fall das Recht vorbehalte,
einen Fahrer oder auch eine Mannschaft
auszuschließen,
wenn man dies als notwendig erachte.
Nach dem Festina-Skandal
von 1998 hatte die Tour
u.a. den damaligen ONCE-Chef
Manolo Saiz als persona non grata
bezeichnet. Der Spanier,
der jetzt auch im Zentrum der Fuentes-Affäre
stand, setzte damals seine Teilnahme
an der Tour 1999 mit Hilfe der UCI durch.
Druckversion
Artikel versenden
Feedback