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Recht auf Ablehnung betont
Fall Basso: Tourorganisatoren noch abwartend

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NANTERRE, 13.02.07 (rsn) - Die Organisatoren der Tour de France haben sich am Dienstag ausweichend und zurückhaltend zum Fall Ivan Basso geäußert. Der Italiener kann aus formalrechtlichen Gründen wieder Rennen fahren und unterschrieb beim Discovery-Team, wird aber weiterhin verdächtigt, zu den Kunden des Fuentes-Dopingrings gehört zu haben.

"Wir haben heute noch nicht alle Elemente in der Hand, um eine endgültige Entscheidung zu treffen", sagte Patrice Clerc, Präsident der Amaury Sport Organisation (ASO), der die Tour de France gehört. "Wir müssen auf weitere Informationen warten", so Clerc am Rande der Vorstellung von Paris-Nizza.

Basso ("Die Tour de France ist das schönste Rennen der Welt") fährt zwar bei Discovery, doch der Girosieger ist nicht für Paris-Nizza vorgesehen, sodass die Tourorganisatoren noch nicht zu einer frühen Entscheidung gezwungen sind. "Wir bauen keine fiktiven Szenarien auf", sagte Renndirektor Christian Prudhomme auf die Frage, ob Basso denn beim Rennen zur Sonne willkommen wäre.

Die beiden Chefs der Tour de France betonten jedoch, dass man sich auf jeden Fall das Recht vorbehalte, einen Fahrer oder auch eine Mannschaft auszuschließen, wenn man dies als notwendig erachte. Nach dem Festina-Skandal von 1998 hatte die Tour u.a. den damaligen ONCE-Chef Manolo Saiz als persona non grata bezeichnet. Der Spanier, der jetzt auch im Zentrum der Fuentes-Affäre stand, setzte damals seine Teilnahme an der Tour 1999 mit Hilfe der UCI durch.


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