SALZBURG, 21.09.06 (rsn) -
Der Spanier Alejandro Valverde
ist nicht in die Doping- affäre um den Mediziner
Fuentes verwickelt. Dies betonte
am Donnerstag der spanische Radsportverband, der
damit Spekulationen in verschiedenen Medien
widersprach.
Foto: Roth
Der Präsident des spanischen Radsportverbands,
Fulgencio Sanchez, erschien am Donnerstag
zusammen mit Angel Luis de la Fuente, einem Vertreter
des spanischen "Nationalen Rates des Sports",
der die Aufgaben eines Sportministerium
wahrnimmt, vor der Presse,
um vor der Ankunft der spanischen Nationalmannschaft
am Donnerstagnachmittag
in Salzburg den in mehreren Medien kolportierten Gerüchten
entgegenzutreten.
"Wir widersprechen den Bemerkungen in
einigen Medien über die Verwicklung
von Valverde in die Operacion Puerto",
erklärte Radpräsident Sanchez. "Das ist völlig falsch und
dient der Verunsicherung
der Fahrer", sagte er weiter.
"Wir stehen 100 Prozent hinter
dem Verband", betonte
seinerseits der Vertreter
der spanischen Regierung,
der nach eigenen Worten in Salzburg ist, um
die spanische Mannschaft anzufeuern.
In einem offiziellen
Statement des spanischen Radsportverbands
wurde hinzugefügt:
"Keiner der (für die WM)
nominierten Fahrer war
nach heutigem Stand bei der
Vuelta positiv."
Die Fuentes-Affäre
hatte den Radsport in disem
Jahr erschüttert.
Im Mai hatte die Madrider Polizei
ein kriminelles Dopingnetzwerk
um den früheren Liberty-Teamarzt
Fuentes ausgehoben.
Wegen ihrer mutmaßlichen Verwicklung
in den Skandal
wurden mehrere Stars (Ullrich, Basso, Mancebo)
am Tag vor der Tour de France
suspendiert. Jan Ullrich wurde
später von seinem Team entlassen.
Gegen ihn läuft ein Dopingverfahren.
Tour de France 2008 vorgestellt
Inszenierung des Neuanfangs
PARIS, 25.10.07 (rsn) -
Die nächste Tour de France, die am 5.Juli 2008
in der Bretagne beginnt, soll der dritte Versuch eines
Neuanfangs werden, der in den letzten beiden Jahren
auch schon gewollt war, aber im Dopingsumpf stecken blieb.
weiter
Schumi freut sich über Bronze
Wütender Bettini zeigt "wie man Rennen fährt"
STUTTGART, 30.09.07 (rsn) -
Paolo Bettini,
hat es geschafft: Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ist der von Stuttgarter
Politikern verschmähte Italiener zum Regenbogen gerast und darf sich
zum zweiten Mal in Folge mit dem Titel des Straßenweltmeisters schmücken.
weiter