"Die Entwicklungen in der 'Operacion Puerto'
betreffen mich nicht mehr. Ich wurde
von den Sportverbänden entlastet
und ich konzentriere
mich jetzt darauf,
in Form zu kommen für Giro und Tour
de France 2007",
sagte Basso
am Rande der Präsentation des
Giro d'Italia in Mailand,
an der der neue
Kapitän des Discovery Channel-Teams
teilnahm.
Die letzte Italien-Rundfahrt
hatte Basso überlegen gewonnen
und er galt als großer Favorit der Tour,
bevor er dann wie Jan Ullrich
am Tag vor der "Großen Schleife"
suspendiert wurde.
Im kommenden Jahr
will Basso einen neuen Anlauf auf
das "Double" mit Giro- und Toursieg in einem Jahr machen.
"Nächste Woche beginne
ich mit dem ersten Trainingslager
des Teams in Austin (Texas/USA) meine
Vorbereitung", sagte
Basso am Samstag.
"Ich freue mich darauf,
in den großen Rundfahrten
wieder zeigen zu können,
was ich kann", so
der 29-jährige Italiener.
In der Fuentes-Affäre
habe er sich nichts zu schulden kommen lassen,
er sei zu unrecht
damit in Verbindung gebracht worden,
sagt Basso.
Am 12.Oktober
hatten die italienischen
Sportverbände
das Verfahren gegen ihn wegen Mangels
an verwertbaren Beweisen eingestellt.
Kurz darauf einigten sich
Basso und sein CSC-Team
einvernehmlich auf die Auflösung des Vertrags.
"Am Tag vor dem Start der Tour de
France in Straßburg
hätte man ein bisschen mehr
reden sollen innerhalb
des CSC-Teams, denke ich",
sagt Basso im
Rückblick auf seinen
Tourausschluss,
den er als eine "kalte Dusche"
erlebte. Doch
Vorwürfe macht er
seinem alten Team keine.
"(Teamchef) Bjarne (Riis)
hat den Ethik-Kodex angewendet",
sagt Basso und betont,
dass man sich in "gegenseitigem
Respekt" getrennt habe.
"Ich war eine lange Zeit
am Boden, weil
das alles so lange gedauert hat,
bis die spanischen
Verbände die Dokumente
an die italienischen
Sportverbände
übermittelt haben",
sagte Basso.
Inzwischen hat sich
der Lombarde bereit erklärt,
einem DNS-Test zuzustimmen, mit
dem eindeutig nachgewiesen werden
könnte, ob die in der Affäre
in Spanien gefundene Blutkonserven
von ihm stammen oder nicht.
Allerdings stimmte Basso
dem erst zu, nachdem ein solcher
DNS-Test infolge der Einstellung des Verfahrens
obsolet ist.
Warum stimmte Basso
dem nicht früher zu, fragte
kürzlich CSC-Chef Riis.
"Ich habe das nicht freiwillig getan,
nachdem das alles
auf mich eingestürzt ist",
sagt Basso dazu, "warum sollte ich dem zustimmen,
wenn der Richter (in Spanien)
mich nicht mal kennt?"
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