PARIS, 27.10.05 (rsn) -
Die nächste Tour de France
ist wie gemacht für Rouleurs wie Jan Ullrich,
die in den Bergen den im Zeitfahren errungenen
Vorsprung verteidigen können.
Ullrich-Betreuer Rudy Pevenage,
der bei T-Mobile im kommenden Jahr
nach dem Rückzug seines Intimfeinds
Walter Godefroot wieder in offizieller Funktion
tätig sein wird, äußerte sich aber
erwartungsgemäß zurückhaltend.
"Diese Tour ist weder eine
für Jan noch eine gegen ihn.
Aber wir sind nicht unzufrieden mit
dem Profil.
Man muss vorsichtig sein.
Auch eine Etappe wie Valkenburg kann
sehr gefährlich sein",
sagte Pevenage.
Der Rücktritt von Armstrong,
der in den letzten Jahren
Ullrich im Wege stand, ändere
nichts, sagt der Belgier.
"Es ist keine besondere Tour,
es ist nur eine andere Tour.
Nicht nur wir werden Verantwortung
tragen, sondern etwa auch Liberty (mit Vinokourov, die Red.)."
Das Vorbereitungsprogramm von Jan
Ullrich wird in den nächsten Wochen
im Groben festgelegt.
Für die Tour de France-Generalprobe
gäbe es drei Optionen,
sagt Pevenage: "Tour de Suisse wie bisher,
Dauphiné oder der Giro."
Ullrich unterbrach seinen Urlaub
nicht für die Tour-Präsentation
am Donnerstag. "Er
kommt am Wochenende zurück und beginnt am 1. November mit dem
Trainingsrogramm für die kommende Saison. Das erste große
Trainingslager werden wir im Dezember wieder in Südafrika beziehen",
kündigte Pevenage an.