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Kein Ende im Streit um die ProTour
Organisatoren: "Nichts geregelt für 2006"
PARIS, 25.11.05 (rsn) - Kein Ende
im Streit um die ProTour zwischen den großen Organisatoren,
die die Serie weiterhin ablehnen,
und der UCI. Die Veranstalter von Tour de France,
Giro d'Italia und Spanien-Rundfahrt
erklärten am Freitag, für die kommende Saison
gebe es noch immer keinerlei Übereinkunft.
Der internationale Radsportverband hatte
im September bekanntgegeben, dass der Status Quo,
wonach Tour und Co. zwar nicht formell
zur ProTour zählen, diese aber allen 20 Teams
automatisches Startrecht garantieren,
auch 2006 gilt. Mit
dieser provisorischen Lösung war im Dezember vorigen Jahres der Start der ProTour
gerettet worden.
"Wir akzeptieren den Status Quo (für 2006)
nur, wenn wir eine Lösung über 2008
hinaus finden", erklärte am Freitag Tour de France-Direktor
Christian Prudhomme.
Die UCI hatte den drei großen Organisatoren
zunächst eine Frist gesetzt bis zum 22.November, sich
zu erklären ob sie zur ProTour gehören wollen
oder nicht. Nach Ablauf des Datums hat nun
UCI-Präsident Pat McQuaid dieser Tage
eine neue Variante in dem Chaos um
die ProTour ins Spiel gebracht:
Ab 2007 solle es einen "zweiten internationalen Rennkalender"
neben der ProTour geben, den dann Tour, Giro und Vuelta
und die anderen den großen Organisatoren
gehörenden Rennen (wie Paris-Roubaix und Mailand-San Remo,
Paris-Nizza und Tirreno Adriatico)
bildeten. Den mächtigen Organisatoren
Amaury Sport Organisation (Tour),
RCS (Giro) und Unipublic (Vuelta)
gehören zusammen elf der
27 Rennen im derzeitigen ProTour-Kalender.
"Was soll das für ein Kalender sein?", fragte
Giro-Chef Angelo Zomegnan am Freitag am
Rande einer Sitzung
des Verbands der Organisatoren AIOCC.
Und Patrice Clerc,
Präsident der Amaury Sport Organisation (ASO),
der die Tour gehört, sagte
der Sportzeitung L'Equipe:
"Bevor wir an 2007 denken, müssen wir uns erst einmal
um 2006 kümmern, wenn noch
keiner weiß, was dann passiert."
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