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Stanga: Programm noch offen
Noch keine Entscheidung über Petacchis Giro-Start


Teamkollegen statt Rivalen: Petacchi (li) und Zabel Foto: Roth
MAILAND, 16.12.05 (rsn) - Der italienische Sprinter Alessandro Petacchi, der künftig für das deutsch- italienische Milram-Team fährt, hat sich noch nicht entschieden, ob er beim Giro d'Italia, der am 8.Mai 2006 im wallonischen Seraing beginnt, am Start sein wird oder nicht. Dies erklärte sein Sportdirektor Gianluigi Stanga am Freitag in Mailand.

"Petacchi hat sich noch nicht gegen einen Start beim Giro entschieden, ein Rennen, das er sehr mag und das ihm sehr viel gegeben hat, das aber im kommenden Jahr wenig Etappen für Sprinter hat", sagte Stanga. Nach der Präsentation der nächsten Italien-Rundfahrt Mitte November hatte Petacchi frustriert erklärt, die Rundfahrt sei "zu hart. Es gibt nur fünf Etappen für Sprinter." Der schnelle Ligurier sagte, er wolle über eine Änderung seines Rennprogramms nachdenken und er erwäge, statt wie geplant den Giro die Tour de France zu fahren. Dies hätte unmittelbare Auswirkung auch auf Petacchis neuen Teamkollegen Erik Zabel, der T-Mobile gerade verlassen hatte, weil er in diesem Jahr nicht für die Tour berücksichtigt wurde. Bei Milram hatte es zunächst geheißen, Petacchi werde den Giro fahren, Zabel dafür bei der Tour die alleinige Kapitänsrolle haben.

Stanga sagte am Freitag, Petacchis Rennprogramm stehe noch nicht fest für 2006. "Alessandro würde es sehr bedauern, nicht am Start des 'rosa Rennen' zu sein. Aber er will noch darüber nachdenken, ob es sich lohnt", so der Milram-Sportdirektor. Stanga betonte, er sei über die Zusammenarbeit von Petacchi und Zabel sehr zufrieden. Es werde klare Absprachen geben, wer bei welchem Rennen Leader sei. Stanga: "Beide sind sehr enthusiastisch, zusammen zu fahren. Sie werden sich gegenseitig unterstützen. Beide werden präzise Ziele haben, auch bei den Frühjahrsklassikern."


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