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Hunter vor Hondo bei Schlussetappe
Jens Voigt Sieger der Mittelmeer- Rundfahrt


Fotos: Roth

Mittelmeer-Rundfahrt
  • Ergebnisse, Etappen, Starter, Palmares
  • MARSEILLE, 13.02.05 (rsn) - Der Berliner Jens Voigt (CSC) gewann am Sonntag die 32. "Tour Méditerranéen". Beim flachen letzten Teilstück zwischen Cabriès und Marseille, bei dem sich nach 122km der Südafrikaner Robert Hunter (Phonak) im Sprint vor Danilo Hondo (Gerolsteiner) durchsetzte, kam sein Sieg nicht mehr in Gefahr.





    Hondo Zweiter in Marseille
    Fotos: Roth
    Voigt war letztes Jahr Dritter bei der Mittelmeer-Rundfahrt; 2004 gewann sein damaliger Teamgefährte Jörg Jaksche. Der 33 Jahre alte Berliner drückte der diesjährigen Ausgabe der Fahrt durch den südfranzösischen Vorfrühling seinen Stempel auf. Voigt führte vom ersten Tag an, gewann zwei Etappen selbst, darunter die Königsetappe am Mont Faron, und feierte mit CSC auch beim Teamzeitfahren den Tagessieg. Mehr kann man ein Rennen kaum dominieren.

    Die letzte Etappe bestimmten zunächst der Pole Przemyslaw Niemec und der Belgier Kevin De Weert mit einer Flucht. Das Duo hatte am ersten Berg des Tages, am Col du petit Galibier (KM 45) zwei Minuten Vorsprung. Am zweiten Anstieg nach 70km, dem Col Espigoulier lag das Feld vier Minuten zurück. Dann reagierte man dort. Jens Voigts CSC und die Liquigas-Formation um den Gesamtdritten Franco Pellizotti fingen die Ausreißer 10km vor Schluss wieder ein, nachdem sich De Weert noch tapfer wehrte. Attacken auf den letzten Kilometern wie die des Franzosen Nicolas Crosbie hatten keinen Erfolg und es kam zum erwarteten Massensprint. Sprinterstar Mario Cipollini konnte ebensowenig wie der Norweger Thor Hushovd in die Entscheidung auf der Zielgeraden eingreifen, auf der Gegenwind herrschte. Der Sieg ging schließlich an den Südafrikaner Robert Hunter, der Danilo Hondo auf Platz 2 verwies. Dritter wurde der Italiener Fabio Sacchi (Fassa Bortolo).

    "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, denn damit habe ich die Bestätigung, dass die Form nach dem Sturz in der Qatar-Rundfahrt (3. Etappe) wieder da ist", sagte Hunter. "Das war Danilos erster Sprint in diesem Jahr. Und der war sehr anständig", meinte Gerolsteiner-Teammanager Hans Holczer nach dem Rennen.


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