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"ProTour-Reglement gilt für uns nicht"
Giro will an Halbetappen festhalten
PARIS, 25.11.05 (rsn) -
Der Chef-Organisator des Giro d'Italia, Angelo Zomegnan,
hat am Freitag am Rande der Generalversammlung
des Rennveranstalterverbands AIOCC erklärt,
er werde festhalten an seinem Plan, am Schlusstag der nächsten Italien-Rundfahrt
zwei Halbetappen auszutragen, obwohl die UCI
dagegen ist.
"Nach dem Reglement der UCI kann man Halbetappen
machen. Nur nach dem Reglement der ProTour
geht das nicht. Aber ich habe keine
ProTour-Lizenz", sagte Zomegnan.
Die drei großen Rundfahrten lehnen
die neue Topserie weiterhin
kategorisch ab.
In diesem Jahr hatten UCI und Veranstalter
von Tour, Giro und Vuelta
eine provisorische Notlösung gefunden,
wonach sie formell nicht der
Serie angehören, die ProTour-Teams aber Startrecht haben
und ihre Rennen im ProTour-Kalender stehen.
Der Etappenplan des Giro,
der Mitte November in Mailand vorgestellt
wurde, sieht vor,
dass am 28.Mai, dem Schlusstag,
zwei Halbetappen ausgetragen werden.
Nach einem Bergzeitfahren zwischen Canzo und Ghisallo
im Norden Mailands soll
ein 116km langer Schlussabschnitt von Lecce
nach Mailand folgen.
Teams und Rennfahrerverband haben sich strikt
gegen den Plan ausgesprochen.
Halbetappen waren früher üblich
bei den großen Rundfahrten.
Heute gibt es sie nur noch bei
kleineren Etappenrennen.
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