DORTMUND, 26.12.04 (dpa/lsw) -
Erik Zabel aus Unna hat beim 68. Großen
Weihnachtspreis in Dortmund ein gelungenes Comeback gefeiert.
Der
Sprintstar aus dem T-Mobile-Team fuhr vor 8000 Zuschauern gleich
drei Siege ein. Grund zur Freude gab es auch für Andreas Beikirch
aus Titz, der in der Westfalenhalle im Weltpokal der Steher zum
vierten Mal in Serie gewann.
Zabel, der nach dreimonatiger Verletzungspause (Fersenbeinbruch)
gleich zum Auftakt das Ausscheidungsfahren und später auch das
Scratch-Rennen gewonnen hatte, führte das deutsche Team mit den
Olympiasiegern von Athen, Jens Fiedler (Chemnitz), Stefan Nimke
(Schwerin) und Rene Wolff (Erfurt), sowie Rolf Aldag (Beckum) und
Robert Bartko (Berlin) im «Omnium der Asse» zum 105:96 Punkte Erfolg
über eine internationale Auswahl. Für dieses Team gingen Theo Bos,
Robert Slippens (beide Niederlande), Matthew Gilmore (Belgien),
Franz Stocher (Österreich), Morne Blignaut (Südafrika) und Barry
Forde (Barbados) auf die Bahn.

Weltpokal der Steher: Beikirch, Schweizer Jörg und
Podlesch auf dem Podium
Foto: Elmar Krings
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Im Weltpokal der Steher gewann Andreas Beikirch mit Schrittmacher
Dieter Durst (Nürnberg) im Finale über 40 Kilometer den Weltpokal
zum vierten Mal. Platz zwei ging an den Schweizer Peter Jörg
(Schrittmacher Rene Aebi). Der favorisierte Berliner Carsten
Podlesch fuhr hinter seinem Onkel und Schrittmacher Karsten Podlesch
auf die dritte Position. Der Deutsche Meister Stefan Klare
(Gütersloh) mit Schrittmacher Christian Dippel (Bielefeld) musste
sich mit Rang vier begnügen.