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Vandenbroucke-Prozess
Psychotischer Zwerg mit Herzschwäche

BRÜSSEL, 30.11.04 (rsn) - Die belgische Presse zitierte am Dienstag genüßlich einen Experten aus dem Vandenbroucke-Prozess.

Der Experte, der die bei der Hausdurchsuchung im Februar 2002 beim belgischen Radstar Frank Vandenbroucke gefundenen Dopingmittel analysierte, sagte am Montag im Dopingprozess gegen Vandenbroucke in Dendermonde (Flandern) aus. Gefunden worden waren zahlreiche Hormonprodukte wie EPO und Wachstumshormone, Adrenalin, Amphetamine und Morphium-Produkte.

"Wenn ich nicht wüsste, wer der Empfänger war, würde ich anhand der Produkte sagen, es war ein Zwerg, der an Niereninsuffizienz leidet, ein schwaches Herz hat und unter psychischen Probleme leidet", zitierte die Brüsseler Tageszeitung La Dernière Heure/Les Sports den Gerichts-Sachverständigen Dr. De Leeuw.

Der 30 Jahre alte Vandenbroucke steht in Dendermonde wegen Besitz und illegalem Import von Dopingmitteln vor Gericht. Der Staatsanwalt forderte am Montag eine milde Strafe (s.Story). Das Urteil wird am 6.Dezember erwartet.

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29.11.04 Dopingprozess: Vandenbroucke kann milde Strafe erwarten




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